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Böse Zungen behaupten ja, das iPad sei ein Witz. Nun, das mag ich nicht beurteilen. Dazu fehlt mir auch einfach das technische Know-how. Diskussionen über fehlende USB-Schnittstellen und mangelnde Multitasking-Fähigkeiten dieses, laut Herstellerangaben

„magischen und revolutionären Gerätes“,

interessieren mich nicht besonders. Jedenfalls im Moment noch nicht. Denn ich kann, selbst wenn ich wollte, das iPad sowieso erst im Frühsommer kaufen. Will ich aber nicht. Das weiß ich jetzt schon. Da können die sich bei Apple noch so sehr ins Zeug legen und alles einbauen, was man in so ein dünnes Ding einbauen kann. Ich brauche so ein Pad einfach nicht. Glaube ich zumindest.

Das wird die Leute der Firma nicht besonders freuen. Aber Kopf hoch, Jungs, immerhin beschäftige ich mich trotzdem mit Eurem iPad. Und das liegt einfach an den Witzen darüber. Hier eine kleine Auswahl.

Man muss keine Frau sein, um sich zu wundern, dass Apple bei der Namensgebung die sprachliche Nähe zu Hygieneartikeln gesucht hat. Zugegeben, es gibt noch mehr Übersetzungsmöglichkeiten für pad.  Aber das kann ja alles nicht gemeint sein. Oder kommen Euch etwa Assoziationen zu einem Schreibblock? Ich bitte Euch!

Ich bin überzeugt, die Äpfel haben gemerkt, dass noch mehr Frauen neue, innovative Technik kaufen würden, wenn sie 1. gut gestylt ist, 2. schön verpackt wird und 3. einen Namen hat, den man sich leicht merken kann. Deshalb haben die das neue Tablet – wörtlich übersetzt – iTampon genannt! Und somit kommt frau nun nicht mehr drum herum, so ein iPad auch zu kaufen, denken sich die Männer aus der hippen Ideenschmiede. Äh, wollen die uns veräppeln?

Am Wochenende wurden die Textguerilla und die Protextbewegung Opfer eines Hackerangriffs, beide Seiten waren virenverseucht kurze Zeit offline. Mittlerweile ist das Virus entfernt, aber es gibt noch etliche Probleme. Dies nur zur Erklärung, warum es an der ein oder anderen Stelle hakt, Links nicht funktionieren oder wie drüben in der Protextbewegung die Beiträge ohne Absätze erscheinen. Wir arbeiten an der Lösung der Probleme und bitten unsere Leser und Mitautoren um Geduld.

Mit Profitext gewinnen

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buchcover_homeofficeEin neues Kreuzworträtselgewinnspiel ist nebenan bei der Protextbewegung gestartet.  Gewinnen kann man ein Exemplar von Homeoffice – Erfolgreiches Heimspiel dank Zeit- und Selbstmanagement von Birgit Golms und Gudrun Sonnenberg. Wer das Buch gewinnen will, sollte einfach mal rüber klicken. Teilnehmen kann man bis zum 14. März 2010.

Clients from hell bietet Unmengen von kuriosen, lustigen und erschreckenden Dialogen zwischen Freelancern (hier: Designern) und Kunden. Die Seite präsentiert Vorkommnisse und Missverständnisse, die auch Textern nicht fremd sind. Oft genug sind die Vorstellungen abstrus:

Client: “So New Times Roman doesn’t change the words into Italian?”

Me: “No, Times New Roman is just a standard…”

Client: “Are you sure? Let me call you back after I check Word 2009. I have the newest version, so maybe it only does it in the newer version. I’ll give you a call back later today. Thanks.”

Und das ist noch nicht die ganze Geschichte.

… “weil Textqualität einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Kommunikation ist. Die Botschaften sollen nicht nur im richtigen Briefkasten, sondern auch in den Köpfen der anvisierten Zielgruppe landen. Doch für alles die treffenden Worte zu finden, ist nicht jedem gegeben. Dafür gibt es Textprofis.”

Das hat Supertext genau richtig erkannt. Rinaldo Dieziger, Fabian Dieziger und Remy Blättler sind die Chefs der ersten Online-Textagentur. Unter dem Namen Supertext haben sie in den letzten Jahren ein Netzwerk von Textprofis aufgebaut. Weiterlesen »

Am 14. Februar ist Valentinstag und Karneval ist auch nicht weit. Kleine Aufmerksamkeiten und dezente Kostüme für Verkleidungsmuffel gibt es jetzt in der Protext-Butike. Ganz ohne Versandkosten. Einfach bei der Bestellung Gutscheincode VERLIEBT2010 angeben. Wir wünschen fröhliche Zeiten!

Valentin übernimmt Versandkosten

„Wenn man ihn (Lane) allein wegen seines Wissens über Ägypten oder Arabien liest, so Burton und Flaubert unter anderem deshalb: Der Autor von Lanes Modern Egyptians fällt weniger schwer ins Gewicht.“

Falls jemand diesen Satz jetzt dreimal gelesen und trotzdem nicht verstanden hat – keine Sorge, er muss deshalb nicht gleich an seinen intellektuellen Fähigkeiten zweifeln. Zweifel beschleichen einen jedoch am – üblicherweise „renommiert“ genannten – S. Fischer-Verlag, aus dessen Neuausgabe von Edward Saids einst Aufsehen erregendem Hauptwerk „Orientalismus“ der obige Satz stammt, den Stefan Weidner in seiner Rezension in der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende zitiert. Weidner weiter: „Für eine Neuübersetzung ist die vorliegende von atemberaubender Nachlässigkeit. Nicht nur, dass der Übersetzer statt ‚Islamwissenschaftler’ ‚Islamisten’ übersetzt; oft werden die Sätze rundweg unverständlich und nur noch das Original hilft, die Übersetzung zu enträtseln.“ Weiterlesen »

Ach herrje, Sachen gibts, die sind an Peinlichkeit ja kaum noch zu überbieten. Ich mein, es war ja schon eine echte Zumutung, was Karl-Heinz Rummenigge als Dankesgedicht an Franz Beckenbauer bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern Ende November zum Besten gab, hier auf Youtube dokumentiert:

Aber nun stellt sich auch noch heraus, dass er dieses Gedicht geklaut hat, nämlich von dieser Website der Hobbydichterin  Anette Pfeiffer-Klärle, die dort ausdrücklich darauf hinweist, dass ihre Gedichte bei Verwendung honorarpflichtig sind. Tja, wird sich der Herr Rummenigge wohl gedacht haben, die gute Frau wird ja gar nicht mitkriegen, dass ich ihr Gedicht verwende, warum soll ich mir auch die Mühe machen, der einen Hunderter rüberzuschieben? Oder gar erwähnen, dass das schöne Gereime von ihr stammt, das muss ich ja wohl auch nicht, schließlich sind wir im Land der Dichter und Denker, da kann ja  jeder so ein paar schlichte Reime erfinden und so tun, als seien die auf seinem Mist gewachsen … Weiterlesen »

Kennt Ihr Euch aus in der Buchbranche? Ihr wisst, was ein Verlegerbeischluss ist und was Medienkaufleute machen? Ihr habt Angst vor einem Anathema, aber noch mehr vor dem RR? Wie? Ihr versteht nur Bahnhof? Macht nichts. Hier bekommt Ihr guten Rat, und der ist in diesem Fall nicht teuer.

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Weihnachtskarte

Manchmal muss man nicht viele Worte machen, die Menschen verstehen uns auch so. Hier hat sich wohl einer gedacht, dass man sogar noch ein bisschen sparsamer formulieren kann. :-)

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr – ja, das wünschen euch auch alle Textguerilleros. Und zwar von Herzen und mit allen dafür notwendigen Buchstaben. Denn wir finden, so ein neues Jahr braucht einen vernünftigen Anfang. Man sollte nicht am falschen Ende sparen, sonst sind möglicherweise solche Weihnachtskarten das Ergebnis. Wie viele davon wohl gedruckt worden sind?

Lasst euch reich beschenken, genießt die Weihnachtstage und kommt gut ins neue Jahr.

Danke an Daniela Dreuth, die uns das Bild mit dieser Weihnachtskarte schickte.

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