Was Kommas mit Kriterien zu tun haben.
16.11.2008 von Susi Ackstaller
Gerade eben im weiten Web gefunden und kräftig geschmunzelt:
Irgendwie ein klarer Fall von gewollt und nicht gekonnt, denn mit dem fehlenden Komma nach “… bekannt sind” ist der Satz nicht nur unverständlich und grammatikalisch falsch, sondern führt die vermeintliche Elite doch ziemlich schnell ad absurdum.
Jaaa, manchmal liegt die Tücke im Detail.

Es ist nicht immer der Text.
Gruß an diese grafischen Analphabeten. Wer’s lesen kann, ist eine ganz eigene Elite.
naja, das Original war schon größer. Aber die Typographie trotzdem ziemlich … “schwierig”. ;-)
Außerdem wird ß im Versalsatz immer noch durch ss ersetzt
Netzwerk-Elite gehört außerdem mit Bindestrich geschrieben. Und welchen Bezug hat “Die besten der besten Netzwerke”? Die Versalien sind nur einer Großschreibschwäche zu verdanken, glaub ich. ;-)
Hehe, und es steht geschrieben: “Mitglieder” ^^
Liebe Rechtschreib-Profis,
vielen Dank für diese Kritik die ich sehr ernst nehme, tatsächlich habe ich die hier angezeigte Grafik, ohne großes Korrekturlesen, veröffentlich.
Das war nicht besonders professionell. Allerdings handelt es sich bei der Netzwerk-Elite um ein Projekt im Bereich Netzwerk-Aktivität und nicht um einen Leistungswettbewerb für saubere Grammatik und Kommasetzung.
Die Kritik an der Qualität des Textes bzw. der Grafik ist daher berechtigt und wird von mir umgehend korrigiert.
Den Zusammenhang zwischen der Idee des Projekts und der Qualität meiner Rechtschreibung erschließt sich mir allerdings nicht.
Die bloße Teilnahme an ihrem Blog führt ja auch nicht zu dem Prädikat perfekt in Rechtschreibung oder Grammatik zu sein.
Daher wäre ich Ihnen verbunden wenn Sie ihre Kritik auf meine Person als Verfasser des Textes und nicht auf die Konzeption des Projektes beziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Torsten Schreiber
Hallo Herr Schreiber,
es ist nicht immer einfach, aber wenn man sich als Kommunikationsprofi darstellt (und das noch unter dem vollmundigen selbstgewählten Titel “Elite”), dann muss man sich an diesem Anspruch messen lassen – nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Form und der sichtbaren Umsetzung. Gerade als Netzwerker wissen Sie ja sicher, dass es für einen ersten Eindruck keine zweite Chance gibt.
Uns geht es dabei übrigens keineswegs um Schelte, sondern um Sensibilisierung.
Die Idee Ihres Projektes vermag ich nicht zu beurteilen, da die Gruppe ja geschlossen ist – wobei mich persönlich schon interessieren würde, wie so ein Netzwerken um des Netzwerkens willen funktioniert, ohne dass man thematisch einen gemeinsamen Nenner hat. Geht es darum, sich gegenseitig zu beauftragen? Wer qualifiziert ein Netzwerk als “das Beste” und wofür werden die Reichweiten der moderierten Mitgliederzahlen genutzt? Fragen über Fragen, die Sie natürlich nicht beantworten müssen …
Den Zusammenhang zwischen der Idee des Projekts und der Qualität meiner Rechtschreibung erschließt sich mir allerdings nicht.
Eine korrekte Rechtschreibung ist das kleine Einmaleins eines geschäftlichen Auftritts. Beim Beispiel kommt noch hinzu, dass der Fehler ungelenk und sinnentstellend wirkt. Das muss nicht kriegsentscheidend sein, aber zahlt doch auf Eindruck und Stil ein.
Die bloße Teilnahme an ihrem Blog führt ja auch nicht zu dem Prädikat perfekt in Rechtschreibung oder Grammatik zu sein.
Kein Mensch ist perfekt, aber als Textprofis sind wir alle natürlich sehr darauf bedacht, die eigene Kommunikation so gewissenhaft, richtig und formvollendet wie möglich zu betreiben. Da man bei eigenen Texten schnell betriebsblind wird, ziehen wir ein Lektorat hinzu, wenn’s gebraucht wird.