Haste mal’n Text?
04.06.2009 von Petra Plaum
„Hey, haste mal ‘n Text?“ So direkt formulieren sie es nicht, die Bettler um mich herum. Und sie stehen auch nicht in abgerissenen Jeans und mit Sicherheitsnadel im Ohr in dunklen Großstadtecken und halten die Hand auf. Textschnorrer sind subtiler. „Kannst du für unseren Verein nicht mal. . .“ – „Du schreibst toll! Schaust du über meine Rede mal drüber?“ – „Können Sie für uns ein Konzert rezensieren? Es gibt eine freie Eintrittskarte und 20 Euro Honorar. Das Konzert dauert drei Stunden.“
Ach ja. Hinfahren, zuhören, hinterher drüber schreiben – macht sechs Stunden Minimum. Die Babysitterin nimmt für sechs Stunden 54 Euro. Ich würde de facto draufzahlen – das müsste dann schon das Konzert meines Lebens sein. Aber sonst?
Die Krux: Viele denken, freie Journalistinnen, zumal mit Kindern, arbeiten aus Spaß an der Freude. Und Mütter geben bekanntlich gern und opfern sich auf und so weiter.
Diese Mutti nicht mehr! Diese Mutti raunt zurück: „Was krieg ich dafür?“ Vom Gartenbauverein zwei Armvoll Pflanzen und eine Flasche Wein? Ist genehmigt! Von der Nachbarin Gratis-Babysitting? Okay! Tauschen ist prima. Doch Textschnorrer geben nicht, die nehmen nur. “Haste mal’n Text?” — “Für dich nicht.” Und gut.
Wer Schnorrern hilft, verhindert, dass sie dazu lernen und Text wertschätzen. Und während ich Schnorrern diene, könnten mir die Kunden meines Lebens entgehen. Und mir fehlt Zeit für die Freundin, der ich jederzeit alles schenke, auch Texte. Ganz von allein, ohne, dass sie die Hand aufhält.
Oh, keine Zeit mehr. Muss mal schnorren gehen, nein, tauschen: bei Textguerilla. Ich raune den Kolleginnen zu: „Hey, habt ihr mal’n Plätzchen auf eurer HP? Ich biete euch dafür ‘nen Text.“

Ein gutes Manöver in solchen Situationen ist es immer, nach Gegenleistungen aus der Firma des Schnorrers zu fragen. Er ist Autohändler? Dann bitten Sie ihn um eine enstprechend große Menge Benzin!
Er ist Konzertausrichter? Fragen Sie ihn nach einem lebenslangen Freiabo!
Er hat einen Online-Shop? Bitten Sie ihn, kostenfrei dort einkaufen zu dürfen!
Irgendwann merken die Leute dann doch, daß Arbeit eben Arbeit ist. Egal, wieviel Spaß man daran hat.
Da von solchen “Kunden” wahrscheinlich auch kein vernünftiger Auftrag kommt, lieber gleich absagen. Muss auch ich als Autorin und Coach mit langer Berufserfahrung gelegentlich wieder neu lernen;-)
Hab gerade einem solchen “Ewig- nicht- zu- Potte-kommenden” Zauder-eventuell-vielleicht-Auftraggeber von mir aus abgesagt. Geht einem gleich viel besser!
[...] Ansprüche beschreibt die an selbständige TexterInnen so herangetragen werden, findet sich im Blog Textguerilla. Alltag, wie wir ihn kennen. Da heisst es unter anderem: „Du schreibst toll! Schaust du über [...]
Okay, ich verstehe das Anliegen dieser Webseite.
Aber die Meinung, die in diesem Artikel vertreten wird, teile ich nicht. Wenn mich Bekannte fragen, ob ich ihnen nicht unter die Arme greifen könnte, frage ich nicht was ich dafür kriege, sondern ob sie es mir wert sind, ob sie mir auch schon geholfen habe oder ob ich denke, dass ich mich mit Problemen auch an sie wenden könnte.
Sicher, einen Text zu schreiben macht Arbeit. Aber für Privatleute, die eher geringe Ansprüche haben, ist sowas auch schnell gemacht.
Wenn ich jede Leistung, die ich im privaten bringe mit Babysitterstunden, Pflanzen und Geld aufwerten muss, dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn der eigene Schwager irgendwann genauso viel Geld verlangt, wie der Klemptner, wenn er freundlicherweise die verstopfte Toilette repariert.
Sorry, aber Privatleben und Beruf sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe.
Wenn ich etwas kann, dann helfe ich gern. Und ich hoffe auch darauf, dass Menschen mir helfen, ohne dass ich sie ständig (und das ist doch meist schwarz!) bezahlen oder mir ihre Leistungen ertauschen muss.
Man zieht um, der Computer geht kaputt, eine Waschmaschine muss in den dritten Stock getragen werden, man braucht jemanden, der das Kind mal für eine Stunde beaufsichtigt, man hat kein Zucker (Weichspüler, Klopapier etc.) mehr und fragt den Nachbarn, jemand hat sein Auto und auch gleich das eigene von den Schneebergen davor befreit usw.
Ich bekomme diese Hilfen. Warum? Weil ich selbst auch gern gebe.
Eine Hand wäscht die andere. Da ist so ein kleiner Text wohl das Minimum.
Bitte liebe Texter, stellt Euch nicht freiwillig auf einen zu hohen Podest. So außergewöhnlich ist ein Schreibtalent nun auch wieder nicht.
Lilly schrieb:
Sicher, einen Text zu schreiben macht Arbeit. Aber für Privatleute, die eher geringe Ansprüche haben, ist sowas auch schnell gemacht.
Hallo Lilly,
auch Privatleute lesen die SZ, FAZ oder einen Roman. Will sagen, jede oder jeder von uns hat ein Gefühl dafür, wie ein guter Text klingen soll. Auch wenn sie oder er ihn selbst niemals so schreiben könnte. Deshalb teile ich Deine Meinung nicht, dass Privatleute geringere Ansprüche an einen Text haben. Zudem unterscheide ich als Profitexter (hallo Protextbewegung!) nicht in A- und B-Klasse-Kunden. Das wäre ja so ähnlich, als ob ein Elektriker bei einem Privatmann die Leitungen nicht mit derselben Sorgfalt verlegen würde wie bei einem Unternehmenskunden.
Hasta la victoria del buen texto siempre!
Hallo Lilly,
ich glaube, da geht ein bisschen was durcheinander. Sie schreibt, dass sie für Freunde gern etwas schreibt, gratis und von Herzen. Diejenigen, die “kannste nicht mal eben” fragen, das sind – auch aus meiner Erfahrung – im Gros keine guten Bekannten. Da schwingt ein bisschen “man kann’s ja mal versuchen” mit, im “mal eben” aber auch gleich schon eine fehlende Wertschätzung für die Leistung.
Da lieferst du die Erklärung ja gleich selbst mit: “Sorry, aber Privatleben und Beruf sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe.” Eben. Ich schreibe ja nicht als Privatspaß oder aus Langeweile. Und: Wenn es geht, sollte man beide Bereiche besser nicht vermischen.
Wenn ich für Freunde texte, mach ich es mir “für privat” nicht “mal eben” ganz leicht – im Gegenteil. Da gibt es kein ordentliches Briefing dafür jede Menge “du machst das schon” und “mach mal, wie du meinst”. Das klingt gut, ist aber nicht immer ganz einfach.
“Eine Hand wäscht die andere. Da ist so ein kleiner Text wohl das Minimum.” Genau diese Einstellung vergällt einem das (eher unfreiwillige) Schenken dann gänzlich. Einem richtig guten Text sieht man die Arbeit, die dahinter steckt, natürlich nicht an – das ist ja das Dilemma.
Mit Eiern, Weichspüler oder einem Pfund Zucker ist so ein Text eben nicht zu vergleichen – da stehen einem Euro Wert dann bei einem Stündchen Aufwand gleich gern mal 60 bis 100 Euro Wert gegenüber.
Ich schenke sehr sehr gern – von Herzen, freiwillig und um jemandem, den ich mag, eine Freude zu machen. Das ist bei dieser Art Anfrage aber selten der Fall …
Genau, textdeluxe — so sehe und meine ich das.
Lilly, du textest für Privatleute weniger engagiert als für zahlende Kunden? Ich nicht. Wenn Verein XY einen Abdruck in einer Tageszeitung bekommt, und das passiert, nehmen die Leser den Text genauso auf wie jeden innerhalb der Redaktion recherchierten und verfassten Text. Für Leser gibt es gute und schlechte Texte — ich sorge dafür, dass meine als gut empfunden werden.
Wenn ich das Gefühl hätte, dass jemand einen Text von mir verlangt, der 60 -100€ wert ist, dann überlege ich mir sicher auch dreimal, ob ich es wirklich für lau mache.
Aber die Bekanntengefälligkeiten, die mir bisher unter gekommen sind, waren nicht der Rede wert. Einen kleinen Text für eine Grußkarte, mal eben über eine Rede drüberschauen und Verbesserungsvorschläge machen (wie oben schon erwähnt wurde) oder kleine Einführungstexte für Webseiten.
Ich wäge da immer ab: wie gut kennst Du die Person? Würde sie Dir auch einen Gefallen tun? Ist die Anfrage eher konsumorientiert oder gemeinnützig bzw. rein privater Natur? Wie viel Zeit nimmt das in Anspruch? Wie hoch sind die Anforderungen? Und kann ich es mal eben dazwischen quetschen?
Profitexte gut und schön. Ich denke wer diese haben will, würde sich gleich an eine Firma wenden. Ich unterscheide da zwischen denen, die wirklich einen 1A konzipierten Text erwarten und andere, die nur nicht wissen wie sie ansetzen sollen, sonst aber selbst getextet hätten.
Ich bin für Profitexte und angemessene Bezahlungen in diesem Bereich. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass sich FAZ-Leser, Manager und Selbstständige an Privatleute richten. Sind es nicht eher die Nachbarn, der Freund eines Freundes, Privatorganisationen und die Mütter von Bekannten?
Und ist es nicht eher so, wie auch schon erwähnt worden ist, dass die Anweisung “mach mal” oder “du kriegst das schon hin” lauten, weil sie keinerlei Vorstellungen haben und für jede Art von Anreiz dankbar sind?
Ich bleib dabei. Wenn ich privat gefragt werde, dann sage ich “ja oder nein”, aber nicht “Was kriege ich dafür?”. Sofern es sich um Geld handelt, muss eine Rechnung ausgestellt werden, um nicht schwarz zu arbeiten. Unter dieser Voraussetzung hätte sich entsprechende Person auch an jede andere Firma wenden können.
Und Tauschgeschäfte bleiben für mich etwas Heiliges – etwas, was man nicht verlangt, sondern das in stiller Übereinkunft als selbstverständlich betrachtet wird.
Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen, denen ich unter die Arme greife, mir auch helfen würden. Und zwar ohne ein: “Dafür textest Du mir demnächst wieder etwas, okay?”
Sobald man eine Hilfsleistung an eine Vorderung knüpft, wird sie als Dienstleistung betrachtet und man führt sie nicht mehr mit dem gleichen Enthusiasmus aus, wie den Wunsch anderen eine Freude machen zu wollen.
Ich stimme dir in weiten Teilen zu, Lilly. Es ist auch nicht ganz einfach, das zu kategorisieren, da ist ja immer ne Menge Bauchgefühl dabei.
Wenn ich jemandem einen Gefallen tue, sind daran keine Forderungen geknüpft – auch keine versteckten. Das hätte ja auch ein furchtbares Gschmäckle, dass es einem gleich verleiden würde, auf beiden Seiten.
Ich wollte vielmehr sagen, dass ich es freiwillig tun möchte, ohne hingedrängelt oder -geschmeichelt (“du machst das doch mit links”) zu werden. Und ich mach mich bei privaten Gefallen nicht frei vom professionellen Anspruch an die Sache.
Ein “Introtextchen fürs Web” ist da das beste Beispiel. In so einem kurzen, unscheinbaren Startseitentext steckt im besten Fall – und auf den arbeite ich doch immer hin, da gibt’s keine Freizeitermäßigung ;-) – die Positionierung des ganzen Projekts (ob jetzt Kaninchenzüchterclub der Schwester des Schwagers oder Website des Sportvereins), eine luftige, leichtfüßige Ansprache der Zielgruppe, die Neugier weckt, vielleicht noch Keywords für Google und so weiter und so fort … Texte sind eben sehr sehr selten eine Kleinigkeit. :-)
Und ist es nicht eher so, wie auch schon erwähnt worden ist, dass die Anweisung “mach mal” oder “du kriegst das schon hin” lauten, weil sie keinerlei Vorstellungen haben und für jede Art von Anreiz dankbar sind?
Na klar. Aber beim Komplettabwälzen – am besten werden Idee, Konzeption, Gestaltung und Produktion “erbeten”, wenn auch in minimini bei einer Karte oder so – wird der Aufwand umso größer. Wenn ich umgekehrt jemanden um etwas bitte, komme ich zumindest immer gern mitdenkend entgegen, so weit ich kann.
Am liebsten arbeite ich für Bekannte, die bereit sind, meine Leistung zu bezahlen. Dann gern für ganz Kleines oder mal von Herzen geschenkt. Das macht am meisten Freude: Wertschätzung statt Geringschätzung und ganz freiwilliges, ganzherziges Geschenk. :-)
Aber wie gesagt: Aller Theorie ist grau, geschenkt ist geschenkt und mal eben was schreiben ist nicht so ganz einfach, sonst würde man’s ja selbst machen können. ;-))
Lilly schrieb:
Wenn ich das Gefühl hätte, dass jemand einen Text von mir verlangt, der 60 -100€ wert ist, dann überlege ich mir sicher auch dreimal, ob ich es wirklich für lau mache.
Hallo Lilly,
60-100 Euro entsprechen bei Profitextern in etwa einer Stunde Arbeit oder ein bisschen mehr. Und mal kurz über eine Rede drüberschauen oder die Startseite einer Website texten kann locker eine Reihe von Stunden in Anspruch nehmen. Gerade bei Privatleuten. Weil da – wie es oben schon gesagt wurde – oft noch eine Menge strategisch-analytische Arbeit zu leisten ist. Zum Beispiel das Herausarbeiten eines roten Fadens, das Entwickeln einer Positionierung oder das Ausrichten des Textes auf ein bestimmtes Publikum.
Das hat im Übrigen nichts mit Privatleuten oder Unternehmen zu tun, sondern ganz einfach mit gutem Text; der mehr ist als die orthographisch korrekte Aneinanderreihung von 26 Buchstaben. Sonst haben wir das, was jeder “mal so eben” selber schreiben kann.
*hust* (und ein wenig offtopic)
Naja, ein wenig übertreiben tut man immer gern, oder? Sagen wir jemand ist Profitexter und betreitet damit seinen kompletten Lebensunterhalt. Er ist ausgelastet und nimmt einen Stundenlohn von 100€. 8 Stunden Arbeit sind in Vollzeit angesetzt – wow, über 24.000€ (gut, mit Abzügen, ich weiß) im Monat würde ich mich nicht beschweren können.
Nun ist es ja unwahrscheinlich, dass jeder Profitexte diese Auslastung vorweisen kann. Mit weniger lebt es sich ja auch entsprechend bequem und mehr Freizeit hätten wir alle gern.
Nur ist ein “Haste maln Text” dann nicht wirklich zu viel verlangt, meine ich. Ich spreche natürlich nur für mich.
Lilly, du bist ein exzellenter Advocatus diaboli! Und bringst exakt die möglichen Unwissenheiten und Ressentiments der Textguerilla-Zielgruppe auf den Punkt. :-))
Klar kann man gut verdienen, aber dann is nix mit 8 Stunden am Tag! Die größte Krux der überschlägigen Rechnung ist die der fakturierbaren Zeit. Als Freelance-Texter ist man ja auch sein eigener Kontakter, Buchhalter usw. – wenn man da auf 40 % fakturierbare Zeit kommt, ist das schon bestens. Bei voller Auslastung, versteht sich. Dazu kommen Urlaubszeiten (nix Lohnfortzahlung bei Urlaub oder Krankheit) und so weiter …
Alles hier nachzulesen:
http://www.protextbewegung.de/profitext/profitext-ist-seinen-preis-wert/freelancer-tarife-im-vergleich-zur-angestellten-verguetung/
Aber wie sieht’s denn nu aus, so ein “Mal-eben-Textchen”? Halbe Kraft, ein bisschen geschlunzt, eher gedankenlos, aber orthografisch top? Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz … ;-)
Nur ist ein “Haste maln Text” dann nicht wirklich zu viel verlangt, meine ich.
Wann, “dann”? Wenn’s ein paar Hundert Euro wert ist?! Ich finde “Gefallen”/”Geschenk” und “verlangt” passt schon so gar nicht zusammen … ;-)
[...] – Hirn statt schön + Haste mal’n Text? [...]
Ich hatte das Thema in meinem Blog gerade in Sachen Lesungen… Viele Autoren wissen nicht einmal, dass auch das Arbeit ist, von der Hauptberufler bitter leben müssen.
Meine Erfahrungen: Freunde und Bekannte wissen meine Arbeit und wie viel Arbeit sie tatsächlich macht, am besten zu schätzen. Wissen auch, wie wenig bei einem Selbstständigen vom Brutto bleibt. Die drängen mir eher noch Bezahlung auf oder es handelt sich wirklich um einen Klacks. Die Schnorrer sind i.d.R. Wildfremde oder “potentielle” Kunden, nicht selten mit Geld.
Typische Konstellation neben den von German Psycho genannten: Man hat einen Auftrag zu vergeben, tut so, als sei alles bestens, empfängt die nicht zu hoch gegriffene Preisliste und nimmt mit diversen Ausreden Abstand (oder kommt mit den Sprüchen, XY mache es aber fast für umme). Wochen später ruft eben jener potentielle Kunde wieder an, faselt etwas von ausgefallenen Geldgebern, wirtschaftlicher Krise u.ä. und fragt: “Könnse nich mal zum Kaffee kommen und dann rutschen wir über das Projekt, das kostet Sie ja nicht zuviel, da ein paar Tipps zu geben für unsere Sekretärin, die kann auch schreiben.”
An Diskussionen wie hier sieht man, wie schwer es ist, in unseren Berufen das Neinsagen zu lernen! Dabei wäre es so einfach, wenn man sich diese Menschenverachtung vor Augen führt (sowohl gegen den Texter wie gegen die Sekretärin, die für gleichen Lohn Zusatzarbeiten verrichtet und nachher angeraunzt wird, wenn es nicht klappt).