Der eine hat’s, der andere nicht
18.08.2009 von Julia Dombrowski
Vieles auf der Welt ist völlig ungerecht verteilt: Wasser. Reichtum. Schulbildung. Bodenschätze. Und Apostrophe.
Während die deutsche Sprache von einer Invasion der Apostrophe heimgesucht wird – unfein auch “Deppenapostrophe” genannt: “Peter’s Buch”, “Lydia’s Bar” -, fehlen selbige bedeutungsvolle Striche immer häufiger der englischen Sprache. So klagt Chris Smyth heute in der Times Online:

Aha, jetzt wird schon zwischen verschiedenen Sprachen Schmuggel betrieben. Oder sind die kleinen frechen Apostrophe selbst des Englischen überdrüssig geworden und haben sich klammheimlich in ein anderes Sprachgebiet verpieselt, wo sie nun ihr Unwesen treiben?
Tststs, wie konnte es trotz Apostrophe Protection Society nur so weit kommen? Sieht so aus, als bräuchten die Engländer auch ein pro-text movement!