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	<title>Textguerilla! &#187; Texten</title>
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		<title>Tod den Füllwörtern!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Füllwörter sind nicht nur überflüssig, sie nehmen Texten die Kraft. Ein schönes Tool, um Füllseln auf die Schliche zu kommen: der Füllwörter-Test von Schreiblabor.de
Dank für den Twitter-Tipp an Jutta Miller-Waldner, die nichts mit dem oben genannten Schreiblabor zu tun hat.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Füllwörter sind nicht nur überflüssig, sie nehmen Texten die Kraft. Ein schönes Tool, um Füllseln auf die Schliche zu kommen: der <a title="Füllwörter-Test" href="http://schreiblabor.com/textlabor/filler/" target="_blank">Füllwörter-Test</a> von Schreiblabor.de</p>
<p>Dank für den Twitter-Tipp an <a title="Jutta Miller-Waldner bei Twitter" href="http://twitter.com/schreiblabor" target="_blank">Jutta Miller-Waldner</a>, die nichts mit dem oben genannten Schreiblabor zu tun hat.</p>
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		<title>ARD: lustig statt gähn</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/09/15/1986/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 08:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marketinginstrument: Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Einladungen zu Presseterminen sind in der Regel schnöde Machwerke: sachlich auf Daten und Fakten konzentriert. Dass es auch anders geht, zeigt jetzt die ARD unter Leitung der SWR-Pressestelle. Zum Beispiel in einer &#8220;flüssigen&#8221; Einladung nach Hamburg:
Hanse schon gehört? ARD-Tagung der Intendantinnen, Intendanten und Gremien in Hamburg. Alster letze Sitzungstermin an der Weser war, hatten Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einladungen zu Presseterminen sind in der Regel schnöde Machwerke: sachlich auf Daten und Fakten konzentriert. Dass es auch anders geht, zeigt jetzt die ARD unter Leitung der SWR-Pressestelle. Zum Beispiel in einer &#8220;flüssigen&#8221; Einladung nach Hamburg:</p>
<blockquote><p>Hanse schon gehört? ARD-Tagung der Intendantinnen, Intendanten und Gremien in Hamburg. Alster letze Sitzungstermin an der Weser war, hatten Sie vielleicht keine Zeit. Das Elbe soll nicht nochmal passieren.</p></blockquote>
<p>So macht Texten Spaß – und Lesen auch! Ich möchte wetten, dass die Pressetermine neuerdings viel besser besucht sind.</p>
<p>Mehr Beispiele im <a title="DWDL: Presseeinladungen – ARD kann auch lustig" href="http://www.dwdl.de/story/22150/presseeinladungen_ard_kann_auch_lustig/" target="_blank">Artikel des Medienmagazins DWDL.de </a></p>
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		<title>Nackttexten &#8211; die Zukunft?</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/07/03/nackttexten-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 19:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textdeluxe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[kreativagentur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist es eine vertrauensbildende Maßnahme unter Kollegen, zum Abbauen übermächtiger Hierarchien, die kreatives Denken bremsen könnten, gegen die Wirtschaftskrise? Wahrscheinlich ist es in erster Linie PR, die eine britische Werbeagentur mit der Nacktarbeit (Link mit Bildern ;-)) im Visir hat. Als menschlicher Nacktmull muss man aber auch nicht so früh aufstehen, um den Kleiderschrank zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es eine vertrauensbildende Maßnahme unter Kollegen, zum Abbauen übermächtiger Hierarchien, die kreatives Denken bremsen könnten, gegen die Wirtschaftskrise? Wahrscheinlich ist es in erster Linie PR, die eine <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/07/03/britische-werbeagentur-onebest-way/nackt-arbeit-erotik-gegen-die-wirtschaftskrise.html" target="_blank">britische Werbeagentur mit der Nacktarbeit (Link mit Bildern ;-)) </a>im Visir hat. Als menschlicher Nacktmull muss man aber auch nicht so früh aufstehen, um den Kleiderschrank zu durchwühlen. Gut, die Sorge kennt man als wirklich freier Texter eh kaum: Alles kann, nix muss, so garderobentechnisch.</p>
<p>In Kreativagenturen, so scheint&#8217;s, gilt oft ein ganz ein eigener Dresscode, der wahrscheinlich eher keiner sein will. Flipflops (damals mal &#8230; ;-)) statt Lackschühchen signalisieren Kenntnis der letzten Schreie am Zeitgeistmarkt und auch eine tiefe Lockerheit. Freie Füße sind der erste Schritt , eine britische Werbeagentur geht aber noch weiter und macht sich mal richtig nackich. In Newcastle schwört man jedenfalls auf die teambildende und krisenbekämpfende Wirkung der Nacktarbeit.</p>
<p>Interessieren würde mich mal, wie es da mit dem Publikumsverkehr aussieht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Haste mal’n Text?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 10:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Plaum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[preisWert]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hey, haste mal ‘n Text?“ So direkt formulieren sie es nicht, die Bettler um mich herum. Und sie stehen auch nicht in abgerissenen Jeans und mit Sicherheitsnadel im Ohr in dunklen Großstadtecken und halten die Hand auf. Textschnorrer sind subtiler. „Kannst du für unseren Verein nicht mal. . .“ – „Du schreibst toll! Schaust du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Hey, haste mal ‘n Text?“ So direkt formulieren sie es nicht, die Bettler um mich herum. Und sie stehen auch nicht in abgerissenen Jeans und mit Sicherheitsnadel im Ohr in dunklen Großstadtecken und halten die Hand auf. Textschnorrer sind subtiler. „Kannst du für unseren Verein nicht mal. . .“ – „Du schreibst toll! Schaust du über meine Rede mal drüber?“ – „Können Sie für uns ein Konzert rezensieren? Es gibt eine freie Eintrittskarte und 20 Euro Honorar. Das Konzert dauert drei Stunden.“</p>
<p>Ach ja. Hinfahren, zuhören, hinterher drüber schreiben – macht sechs Stunden Minimum. Die Babysitterin nimmt für sechs Stunden 54 Euro. Ich würde de facto draufzahlen – das müsste dann schon das Konzert meines Lebens sein. Aber sonst?<span id="more-1735"></span></p>
<p>Die Krux: Viele denken, freie Journalistinnen, zumal mit Kindern, arbeiten aus Spaß an der Freude. Und Mütter geben bekanntlich gern und opfern sich auf und so weiter.</p>
<p>Diese Mutti nicht mehr! Diese Mutti raunt zurück: „Was krieg ich dafür?“ Vom Gartenbauverein zwei Armvoll Pflanzen und eine Flasche Wein? Ist genehmigt! Von der Nachbarin Gratis-Babysitting? Okay! Tauschen ist prima. Doch Textschnorrer geben nicht, die nehmen nur. &#8220;Haste mal&#8217;n Text?&#8221; &#8212; &#8220;Für dich nicht.&#8221; Und gut.</p>
<p>Wer Schnorrern hilft, verhindert, dass sie dazu lernen und Text wertschätzen. Und während ich Schnorrern diene, könnten mir die Kunden meines Lebens entgehen. Und mir fehlt Zeit für die Freundin, der ich jederzeit alles schenke, auch Texte. Ganz von allein, ohne, dass sie die Hand aufhält.</p>
<p>Oh, keine Zeit mehr. Muss mal schnorren gehen, nein, tauschen: bei Textguerilla. Ich raune den Kolleginnen zu: „Hey, habt ihr mal’n Plätzchen auf eurer HP? Ich biete euch dafür &#8216;nen Text.“</p>
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		<title>Wer klaut, kommt weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 10:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Textcouch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
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		<description><![CDATA[Neuerdings raten Experten zum Stehlen. Mein Skilehrer sagte letztens zu uns:  &#8220;Ihr müsst mit den Augen stehlen, wenn ihr weiterkommen wollt&#8221;. Was auf der Piste recht und billig ist, gilt in Kunst, Kultur und Wissenschaft schon lange und im Marketing sowieso:  Beim Schweizerischen Marketingtag in Luzern riefen neulich sogar die Business-Querdenker Anja Förster und Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerdings raten Experten zum Stehlen. Mein Skilehrer sagte letztens zu uns:  &#8220;Ihr müsst mit den Augen stehlen, wenn ihr weiterkommen wollt&#8221;. Was auf der Piste recht und billig ist, gilt in Kunst, Kultur und Wissenschaft schon lange und im Marketing sowieso:  Beim Schweizerischen Marketingtag in Luzern riefen neulich sogar die Business-Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz zum Klauen auf &#8211; konkret zum Ideen-Klau. Nach dem Motto: &#8220;Kenne das Alte und denke es neu&#8221; rieten sie den anwesenden Marketing-Experten über den Tellerrand zu blicken und <a href="http://www.kleinreport.ch/meldungen.phtml?gotodate=today#3" target="_blank">&#8220;Ideen aus anderen Branchen auf ihre Verwendbarkeit im eigenen Fachgebiet zu überprüfen&#8221;. </a></p>
<p>Natürlich ist das kein Aufruf zum Diebstahl geistigen Eigentums, sondern ein probates Instrument zur Entwicklung neuer (eigener und uniquer) Ideen und Gestaltungsformen.</p>
<p>Wer sich allerdings mit fremden Federn schmückt und tatsächlich  Ideen, Texte, Bilder 1:1 kopiert, schießt sich marketingtechnisch selbst ins Knie: Schon mal was von Alleinstellungsmerkmal gehört?</p>
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		<title>Aufgespießt und weitergereicht</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/02/26/aufgespiest-und-weitergereicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 09:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Text und Bild]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, ich weiß, man sollte nicht permanent auf andere Blogs verweisen, aber in dem Fall kann ich nur sagen: Dieser Artikel von Spießer Alfons hätte genausogut hier in der Textguerilla stehen können, 1:1. Bitte lest!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, man sollte nicht permanent auf andere Blogs verweisen, aber in dem Fall kann ich nur sagen: <a href="http://off-the-record.de/2009/02/26/spiesser-alfons-texters-leiden-oder-sprachstoerungen-durch-flexibilitaet/#more-2840">Dieser Artikel</a> von Spießer Alfons hätte genausogut hier in der Textguerilla stehen können, 1:1. Bitte lest!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Plädoyer für die drei Punkte &#8230;</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/02/07/pladoyer-fur-die-drei-punkte/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 08:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna Dürr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[Auslassungspunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrufezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Punkte]]></category>
		<category><![CDATA[Satzzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin gerade auf ein Plädoyer für die drei Auslassungspunkte gestoßen, die Tinkerbell in ihrem Beitrag vom Oktober so sehr verabscheut.
Die drei Punkte halten die Stimme am Satzende in derselben Tonlage. Anders als beim Punkt oder dem Fragezeichen bleibt die Satzmelodie hier also unabgeschlossen, offen. Damit aktivieren die Auslassungspunkte wie kein anderes Satzzeichen die Neugier des Lesers. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin gerade auf ein Plädoyer für die drei Auslassungspunkte gestoßen, die Tinkerbell in ihrem <a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/14/tod-den-drei-punkten/">Beitrag vom Oktober </a>so sehr verabscheut.</p>
<blockquote><p>Die drei Punkte halten die Stimme am Satzende in derselben Tonlage. Anders als beim Punkt oder dem Fragezeichen bleibt die Satzmelodie hier also unabgeschlossen, offen. Damit aktivieren die Auslassungspunkte wie kein anderes Satzzeichen die Neugier des Lesers. Wenn schon die Stimme signalisiert &#8220;Hier kommt noch etwas &#8230;&#8221;, dann geht das Gehirn sofort mit &#8211; und liest automatisch weiter.</p>
<p>Darum sind die Punkte &#8230; wie geschaffen für Werbetexte. Ganz besonders in führenden Überschriften oder Anreißer-Texten (Teaser). Denn der Teaser soll den Kunden locken, er ist eine Art Köder. Das Ziel des Schreibers: Gib dem Leser den kleinen Finger &#8211; und bring ihn dazu, gleich die ganze Hand zu wollen. Wie erreichen Sie das als Texter? Mit der gezielt unvollständigen Information!</p></blockquote>
<p>&#8230; meint der <a href="http://www.textakademie.de/textertipp_200902.html" target="_blank">Textertipp der Textakademie</a>.</p>
<p>Ich gestehe: Ich mag die kleinen Pünktchen – ebenso wie das Ausrufezeichen und den Gedankenstrich.  Sie helfen, die Melodie und die Intention des Geschriebenen, das ja ohne Mimik, Gestik und Stimme  auskommen muss, zu verdeutlichen. Aber nur wenn sie bewusst und sparsam eingesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Haste mal nen Namen für Produkt XY?&#8221;</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/01/27/haste-mal-nen-namen-fur-produkt-xy/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 09:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textzicke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Namensfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[Textqualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute auf SZ-online: ein für Werbe-Laien recht interessanter Artikel über den Aufwand, den das Unternehmen von heute um eines genialen Produktnamens willen betreibt. &#8220;Wow&#8221;, denkt da der Leser, &#8220;DAS ist ja krass. Kein Wunder, dass das schnell mal 100.000 Euronen kostet.&#8221; Den Praktikanten mit &#8220;denk dir mal eben nen coolen Namen hierfür aus&#8221; in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute auf SZ-online: ein für Werbe-Laien recht interessanter <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/138/455811/text/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich">Artikel über den Aufwand, den das Unternehmen von heute um eines genialen Produktnamens willen betreibt</a>. &#8220;Wow&#8221;, denkt da der Leser, &#8220;DAS ist ja krass. Kein Wunder, dass das schnell mal 100.000 Euronen kostet.&#8221; Den Praktikanten mit &#8220;denk dir mal eben nen coolen Namen hierfür aus&#8221; in die Mittagspause zu schicken, ist also keine gute Idee. Das haben wir jetzt verstanden.</p>
<p>Trotzdem fehlt etwas in dem Artikel: der Hinweis darauf, dass ein Name zwar nicht vom Himmel fällt, aber auch nicht zwingend von einem vielköpfigen Agenturteam erdacht werden muss. Es spricht nichts dagegen, einen guten Texter (oder eine Texterin &#8211; hoffentlich kriege ich jetzt keins auf die Mütze von wegen gendertauglicher Schreibe!) mit der Namensfindung zu beauftragen. <span id="more-1229"></span>Arbeitet der Texter professionell &#8211; was er für ordentliche Honorare gern tut -, wird auch er die internationale Bedeutung, die Verfügbarkeit und die Akzeptanz bei der Zielgruppe testen. Heraus kommen ebenso gute Vorschläge für einen Bruchteil des Honorars, das eine Riesen-Agentur berechnen würde.</p>
<p>Wenn man auf der Suche nach einem solchen Texter geht, frage man ihn einfach nach Referenzen. Und lasse dabei bitte die Dumping-Texterportale aus. Denn das schreibende Volk, das sich dort tummelt, wird die wichtigen Schritte der Namensfindung höchstwahrscheinlich weder kennen noch beachten. :-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werbung für den würdigen Tod</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/12/09/werbung-fur-den-wurdigen-tod/</link>
		<comments>http://www.textguerilla.de/2008/12/09/werbung-fur-den-wurdigen-tod/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 11:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketinginstrument: Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[Besser texten]]></category>
		<category><![CDATA[Profitext]]></category>

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		<description><![CDATA[Bestatter in Deutschland leiden unter massiven Umsatzrückgängen, Billigbestatter boomen. Wie aber kann man eine zündende, gute, vielleicht sogar witzige, aber dennoch pietätvolle Werbung für den Tod machen?
Unter dem Motto „Wer nicht wirbt, stirbt!“ schreibt das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Marketing-Verband einen Wettbewerb für junge Kreative und erfahrene Profis, experimentierfreudige Praktikanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bestatter in Deutschland leiden unter massiven <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,585722,00.html" target="_blank">Umsatzrückgängen</a>, Billigbestatter boomen. Wie aber kann man eine zündende, gute, vielleicht sogar witzige, aber dennoch pietätvolle <a href="http://www.bestatter.de/bdb2/pages/trauerkultur/trauerkultur_veranstaltungen_marketingwettbewerb.php" target="_blank">Werbung für den Tod </a>machen?</p>
<blockquote><p>Unter dem Motto „Wer nicht wirbt, stirbt!“ schreibt das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Marketing-Verband einen Wettbewerb für junge Kreative und erfahrene Profis, experimentierfreudige Praktikanten und reflektierte Provokateure aus.</p></blockquote>
<p>Ist doch eine echte Herausforderung für alle Textguerillas. Wer immer sich auch angesprochen fühlt, hier ist der <a href="http://www.fh-dortmund.de/de/fb/2/service/externa/medienw/Wer_nicht_wirbt__der_stirbt_.pdf" target="_blank">Flyer </a>zum Wettbewerb. Anmerkung: Beim Preisgeld hat man sich wohl vor allem an den &#8220;experimentierfreudigen Praktikanten&#8221; orientiert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Texter ist ein Texter ist ein Texter?</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/12/05/ein-texter-ist-ein-texter-ist-ein-texter/</link>
		<comments>http://www.textguerilla.de/2008/12/05/ein-texter-ist-ein-texter-ist-ein-texter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 10:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textdeluxe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[Textqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbetexter]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist eigentlich ein Texter? Was muss er können, um einer zu sein?
Es herrscht Unklarheit. Auch, weil es verschiedene Spezies von Textern* gibt, wobei &#8220;Texter&#8221; zumeist erstmal den gemeinen professionellen Werbetexter meint &#8211; jemanden, der Ideen und Texte liefert für Anzeigen, Broschüren, Websites und alles, was noch zur werblichen Unternehmenskommunikation gehört.

 photo credit: Caveman 92223
Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eigentlich ein Texter? Was muss er können, um einer zu sein?</p>
<p>Es herrscht Unklarheit. Auch, weil es verschiedene <em>Spezies von Textern</em>* gibt, wobei &#8220;Texter&#8221; zumeist erstmal den gemeinen professionellen Werbetexter meint &#8211; jemanden, der Ideen und Texte liefert für Anzeigen, Broschüren, Websites und alles, was noch zur werblichen Unternehmenskommunikation gehört.</p>
<p><a title="Dodge Ram" href="http://www.flickr.com/photos/28402283@N07/3066103523/" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3032/3066103523_e24e833eb8_m.jpg" border="0" alt="Dodge Ram" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.textguerilla.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Caveman 92223" href="http://www.flickr.com/photos/28402283@N07/3066103523/" target="_blank">Caveman 92223</a></small></p>
<p>Und ist Texterei nun zum wesentlichen Teil der (Gebrauchs-)Kunst zuzuschlagen? Oder doch &#8220;nur&#8221; dem Handwerk? Was in die Frage mündet, inwieweit jeder theoretisch das Texten erlernen kann. Und damit, wie viel professionelle Texte wert sein können. (Besonders rare Dinge und Fähigkeiten sind natürlich ungleich wertvoller, man denke nur an Diamanten oder Herzchirurgen.)</p>
<p>Ist man, wenn man nur genug &#8220;Kniffe&#8221; kennt, gleich ein guter Texter? Meine Einschätzung: Nein. Das Wissen ums Wie eignet man sich natürlich an, aber &#8211; ich formulier&#8217;s mal konsensfähig &#8211; Sprachgefühl, Talent, Neugier, Beobachtungsgabe, Allgemeinbildung und Ideenreichtum braucht es schon a priori.</p>
<p>Löblich, dass sich <a href="http://blog.maiertext.de/2008/11/25/der-werbetexter-zum-thema-kostenlose-tipps-und-tricks-fur-werbetexte/" target="_blank">der werte Herr Maier auf den Texterhosenboden gesetzt hat, um Aufklärung zu leisten &#8211; und nachzuspüren, was erfragte und angebotene &#8220;Tipps für super Werbetexte&#8221; können und was nicht:</a></p>
<blockquote><p>Niemand würde einen Zahnarzt fragen, wie man sich Zahnersatz aus Baumarktkrempel selbst basteln kann. Und niemand käme je auf die Idee, einen Schreiner, den er gerade in den gelben Seiten gefunden hat, zu löchern, wie man Einbauschränke in Eigenleistung zimmert.</p></blockquote>
<p>Etwas, &#8220;was doch jeder kann&#8221;, wenn er nur die richtigen Tipps bekommt, ist natürlich nicht so richtig wertvoll. Man kann dafür bezahlen, so wie man auch Reinigungspersonal beschäftigt, wenn man nicht selbst putzen mag, es aber natürlich könnte, wenn man nur wollte:<span id="more-529"></span></p>
<blockquote><p><strong>Kostenlose Werbetexte? Geschenkt!</strong></p>
<p>Aber zurück zum Thema. Warum meinen manche Leute eigentlich, für Pipifax wie Autoreparaturen oder Herzoperationen Geld ausgeben zu müssen, für professionelle Werbetexte aber nicht?</p>
<p>Hier scheint der Irrglaube vorzuherrschen: Werbetexten kann im Grunde jeder, wenn er nur die Zeit dafür hätte. Oder wenn man ihm ein paar „Tricks und Tipps“ verraten würde. Kostenlos versteht sich, denn im Leben bekommt man ja auch sonst alles geschenkt.</p></blockquote>
<p>Herr Maier identifiziert unter anderem den fehlenden Schutz des Berufsbilds &#8220;Texter&#8221; als Ursache für herrschende Unwissenheit:</p>
<blockquote><p>Im germanisch-preußischen Kollektivbewusstsein stellt das Werbetexten irgendwie keine ernstzunehmende Tätigkeit dar.</p>
<p>Das kann u.a. daran liegen, dass der Beruf des Werbetexters von der IHK nicht wirklich anerkannt wird. Im Gegensatz zu dem des „Sattlers“ – auf den eine stolze Reiternation wie Deutschland aus leicht nachvollziehbaren Gründen nicht verzichten mag.</p></blockquote>
<p>Ganz wesentlich sind auch seine Betrachtungen zu Gratistipps zum Do-it-yourself-Texten, zum Wesen des Texters im Allgemeinen und Besonderen &#8211; und zur Wertschätzung unserer Arbeit. Von der wir leben möchten und zumeist auch können:</p>
<blockquote><p>Glauben Sie ernsthaft, Sie bekämen von mir oder meinen Kollegen irgendetwas umsonst, das Ihnen wirklich weiterhilft?</p>
<p><strong>Was nix kostet, ist auch nix. Außer manchmal.</strong></p>
<p>Aber Polemik beiseite. Eigentlich sind Werbetexter ganz nette, oft liebenswerte Menschen. Sie üben lediglich einen seltsamen Beruf in einer komischen Welt aus, die von einer komplett durch- und zugeknallten Menschheit dominiert wird.</p>
<p>Dabei können Werbetexter oft auch ausgesprochen großzügig sein. Buchen Sie einen, z.B. um einen schicken, verkäuferischen Text für die Startseite Ihres Online-Shops zu bekommen, kann es sein, dass er ihnen obendrein noch wertvolle Tipps für die Suchmaschinenoptimierung gibt und Ihnen einen Grafiker besorgt, der Ihr Layout auf Vordermann bringt. Beides quasi unentgeltlich zum Text-Honorar dazu.</p>
<p>Zum einen aus Eitelkeit: Er will, dass jeder seinen tollen Text liest, der dann keinesfalls in einem ramschigen Umfeld stehen darf. Zum anderen aus Gutmütigkeit: Er freut sich, wenn sein Kunde erfolgreich, glücklich und zufrieden ist. Daraus bezieht er seine Selbstachtung. Die Bezahlung ist für ihn ein wichtiges Kriterium für die Wertschätzung seiner Arbeit.</p>
<p>Denn eigentlich gibt es seinen Beruf ja gar nicht.</p></blockquote>
<p>Das hat er schön gesagt. Und er hält auch noch weitere interessantere Ausführungen zum Thema bereit: zum Beispiel <a href="http://blog.maiertext.de/2008/11/25/der-werbetexter-zum-thema-kostenlose-tipps-und-tricks-fur-werbetexte/" target="_blank">HIER</a>, aber auch <a href="http://blog.maiertext.de/" target="_blank">in weiteren Beiträgen zum Texten</a>.</p>
<div id="attachment_743" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=331309" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-743" title="kontentschmiede_003" src="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/12/kontentschmiede_003-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">(c) deezwo PIXELIO </p></div>
<address>* Wenn bei MyHammer und Co. nach Textern gesucht wird, die 300 Texte à 200 Wörtern für 20 Euro produzieren sollen zum Thema Riesterrente, dann sind SEO-Texter angesprochen, die sich wahrscheinlich zumeist aus gelangweilten Hausfrauen und Schülern rekrutieren, denn LEBEN kann man von dieser Arbeit nicht, dazu hat der Tag zu wenig Stunden &#8230; Dann gibt es noch Mailing-Texter, die ich persönlich auch nicht unbedingt in Gänze dem klassischen Berufsbild des Texters zuordnen würde &#8211; die in Kompaktkursen erworbenen Kenntnisse beziehen sich zumeist auf psychologische Verkaufstricks, es mag sein, dass Imagebroschüren bei dieser Spezies nicht in den besten Händen wären.<br />
</address>
]]></content:encoded>
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