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	<title>Textguerilla! &#187; Lektorat</title>
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		<title>Von Autoren und Lektoren</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>be&#124;es&#124;ha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Textberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Textklau]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Axolotl Roadkill]]></category>
		<category><![CDATA[Helene Hegemann]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Julia Dombrowski hat ja bereits vor einiger Zeit in ihrem Textguerilla-Beitrag „Dann klappt’s auch mit dem Lektorat!“ (Teil 1 und Teil 2) ausführlich die vielseitigen und umfangreichen Arbeitsschritte von Lektorinnen und Lektoren erläutert. Aus aktuellem Anlass sei für den Bereich Buchlektorat noch folgender Hinweis von Dr. Carla Meyer, Vorstandsvorsitzende des Verbands der Freien Lektorinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="wpGallery" href="http://www.textsektor.de" target="_blank">Julia Dombrowski</a> hat ja bereits vor einiger Zeit in ihrem Textguerilla-Beitrag „Dann klappt’s auch mit dem Lektorat!“ (<a class="wpGallery" href="http://www.textguerilla.de/2008/10/29/dann-klappt%E2%80%99s-auch-mit-dem-lektorat/" target="_blank">Teil 1</a> und <a class="wpGallery" href="http://www.textguerilla.de/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/" target="_blank">Teil 2</a>) ausführlich die vielseitigen und umfangreichen Arbeitsschritte von Lektorinnen und Lektoren erläutert. Aus aktuellem Anlass sei für den Bereich Buchlektorat noch folgender Hinweis von Dr. Carla Meyer, Vorstandsvorsitzende des <a class="wpGallery" href="http://www.vfll.de/" target="_blank">Verbands der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) e. V.</a>, hinzugefügt:</p>
<blockquote><p>Der Text liegt in der Verantwortung des Urhebers, nicht des Lektors.</p></blockquote>
<p>Deshalb gehört es auch <strong>nicht</strong> zur Aufgabe des Lektorats, ein Werk auf plagiierte Passagen zu überprüfen.</p>
<blockquote><p>Wenn einem etwas auffällt, fragt man natürlich nach. Aber es gehört nicht zum Lektorat, das gesamte Werk in Frage zu stellen.</p></blockquote>
<p>Frau Meyers Zitate entstammen dem lesenswerten Stern-Artikel <a class="wpGallery" href="http://www.stern.de/kultur/buecher/helene-hegemann-warum-der-lektor-nicht-einfach-gegoogelt-hat-1543773.html" target="_blank">„Warum der Lektor nicht einfach gegoogelt hat“</a>, in dem der Frage nachgegangen wird, wie den Verantwortlichen des Ullstein Verlags denn vor der Veröffentlichung von Helene Hegemanns Romanerstling „Axolotl Roadkill“ entgehen konnte, dass große Passagen nicht von ihr selbst verfasst wurden.</p>
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		<title>Profitexterprokrastination</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 14:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnvolle Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Protextbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Textqualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Quell niemals endendes Spaßes für uns Profitextarbeiter sind die zahlreichen Angebote im Internet, die gegen Gebühr oder sogar kostenlos versprechen, automatisch all jene Anforderungen zu erfüllen, für die wir Textprofis noch immer den eigenen Kopf einsetzen.
Es gibt ja eigentlich nix mehr, was Software nicht könnte: In und aus Fremdsprachen übersetzen. Artikel über Sportereignisse schreiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Quell niemals endendes Spaßes für uns Profitextarbeiter sind die zahlreichen Angebote im Internet, die gegen Gebühr oder sogar kostenlos versprechen, automatisch all jene Anforderungen zu erfüllen, für die wir Textprofis noch immer den eigenen Kopf einsetzen.</p>
<p>Es gibt ja eigentlich nix mehr, was Software nicht könnte: In und aus Fremdsprachen übersetzen. Artikel über Sportereignisse schreiben. Pressemitteilungen generieren. Lektorate und Korrektorate einsparen.</p>
<p>Ich habe spaßeshalber mal mein Lieblings-Tool, den <a href="http://www.pr-generator.de" target="_blank">PR-Generator</a> &#8211; bei dem ich mich einfach nicht entscheiden kann, ob er nun Realsatire ist oder ernst gemeint &#8211; eine Nonsens-Pressemitteilung über Geschlechtskrankheiten erstellen lassen. Und diesen Text habe ich dann vom <a href="http://live.lingulab.de" target="_blank">Lektorats- und Korrektoratsprogramm LinguLab live </a>(Motto: &#8220;Textqualität messen und gute Texte schreiben&#8221;) prüfen lassen (Versprechen: &#8220;Reduzieren Sie den Aufwand von Korrektur und Lektorat&#8221;). Hauptkritikpunkt der Analyse: &#8220;Geschlechtskrankheit&#8221; habe fürs Textverständnis eine solch untragbare Wortlänge, dass der Begriff unbedingt zu vermeiden sei.</p>
<p>Ach du Schreck: die Geschlechtskrankheit &#8211; nun wieder ein Tabu? Soweit hat uns der technische Fortschritt also gebracht!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2153" title="Es juckt_Thomas Max Müller" src="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2009/10/Es-juckt_Thomas-Max-Müller-300x236.jpg" alt="Es juckt_Thomas Max Müller" width="300" height="236" />Ich muss allerdings zugeben: Der LinguLab ist keineswegs solch ein reiner Quatsch wie der PR-Generator oder die meisten Übersetzungsprogramme. Gerade für unsichere oder ungeübte Schreiber mag es sehr hilfreich sein, eigene Texte auf überlange Sätze, Wortungetüme, Passivkonstruktionen und einen allzu beschränkten Wortschatz prüfen zu lassen. Für den Hausgebrauch ist die Software, die in der Basisversion kostenlos ist &#8211; in der Premium-Version für Unternehmer allerdings gleich stolze 1668,00 EUR/Jahr kostet  &#8211; vermutlich wirklich nützlich. <a href="http://www.protextbewegung.de/category/protext-tipps/" target="_blank">Denn sie scheint sich tatsächlich an den Kriterien messbarer Textqualität zu orientieren.</a></p>
<p>Aber ersetzen kann sie uns noch lange nicht. Ätschbätsch.</p>
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		<title>nur für gübete lseer</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 07:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Textcouch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Text im Test]]></category>
		<category><![CDATA[Textberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler finden]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Phänomen]]></category>

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		<description><![CDATA[nchit nue, aber tordeztm iemmr wideer bedencinuekrd: wir knönen Txete lseen und veeersnth, acuh wnen alle Batuhbscen deundhaenrcir snid. Nur der ertse und der ltztee Bhuabscte msüsen stminme. Aldrgenils kmoemn mit so einem Bcatlbaeahsunst nur gütbee Lseer zretuhac.
Das erlkrät so eiingse. Zum Bpeieisl acuh das Prolebm mit dem Üeselebrn von Feelhrn im egieenn Ttxe. Usner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nchit nue, aber tordeztm iemmr wideer bedencinuekrd: wir knönen Txete lseen und veeersnth, acuh wnen alle Batuhbscen deundhaenrcir snid. Nur der ertse und der ltztee Bhuabscte msüsen stminme. Aldrgenils kmoemn mit so einem Bcatlbaeahsunst nur gütbee Lseer zretuhac.<br />
Das erlkrät so eiingse. Zum Bpeieisl acuh das Prolebm mit dem Üeselebrn von Feelhrn im egieenn Ttxe. Usner Grihen silept uns da enein gimeenen Sheitcr: es &#8220;kiorrgeirt&#8221; eincafh aacmotsutih unerse Tlpeifpehr. Wenn das mal nciht whare Auicwnrgeesehi ist. Leider kmomt es ja dhauucrs vro, dass unerse Leesr den enien oder adenren Tifeplpehr dnan doch hreeseslaun knöenn. Aebr es soll ja bennliactkh Brufsergpupen geenb, die sich draauf siiiesalerpzt heban, ihre eenegin Gerhnie arktsuzsuceni. Dseie Txet-Seipezs fndien jdeen Feelhr. Wie das gteh? Das ist ntarüiclh Beurgmehienfsis. Aber ein kieelnr Blick in die Tisirtckke sei heir gwäerth: Ttxee reüclsäwksrten slol zum Bisieepl hnelef. Na, dnan veil Sapß dbeai!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich mag keine Abkürzungen &#8230;</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/11/19/ich-mag-keine-abkurzungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 21:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFreith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht der Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Text im Test]]></category>
		<category><![CDATA[Textkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;, denn sie führen häufig in die Irre! Oder die Kombinationen aus meist zwei bis vier Buchstaben werden nur von einer bestimmten Gruppe benutzt. &#8220;MS&#8221; steht zum Beispiel für Microsoft,  Motorschiff, Manuskript oder die schwere chronische Krankheit Multiple Sklerose. &#8220;RD&#8221; kann das Autokennzeichen von Rendsburg sein (&#8220;MS&#8221; wäre Münster/Westfalen), aber bei einem internationalen Konzern auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;, denn sie führen häufig in die Irre! Oder die Kombinationen aus meist zwei bis vier Buchstaben werden nur von einer bestimmten Gruppe benutzt. &#8220;MS&#8221; steht zum Beispiel für Microsoft,  Motorschiff, Manuskript oder die schwere chronische Krankheit Multiple Sklerose. &#8220;RD&#8221; kann das Autokennzeichen von Rendsburg sein (&#8220;MS&#8221; wäre Münster/Westfalen), aber bei einem internationalen Konzern auch für &#8220;Region Deutschland&#8221; stehen. Außerdem kürzen diese Buchstaben laut Wikipedia noch folgende Bezeichnungen ab:</p>
<ul>
<li>Recursive Development in der Modellierungssprache OOA/RD von Shlaer und Mellor</li>
<li>Rettungsdienst</li>
<li>Rescue Diver, siehe Professional Association of Diving Instructors</li>
<li>Reichsdeutsche, zeitgenössische, umgangssprachliche Bezeichnung der deutschen Bewohner des Deutschen Reiches von 1871 bis 1945</li>
<li>Regierungsdirektor, eine Besoldungsgruppe im höheren Dienst</li>
<li>Reaktiwny Dwigatel (?????????? ?????????), russisches Kürzel für Düsentriebwerk bei Typbezeichnungen</li>
</ul>
<div>Den wohl geschmacklosesten Vogel schoss allerdings der Auftraggeber einer mir bekannten Lektorin ab, der in einem Text vom KZ der Stadt XY sprach &#8211; und damit das Kulturzentrum meinte. Dazu fällt mir nichts mehr ein.</div>
<div>-</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Fortsetzung: Dann klappt&#8217;s auch mit dem Lektorat! (Teil 2)</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/</link>
		<comments>http://www.textguerilla.de/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Lektorin oder der Lektor Ihrer Wahl und Sie haben einander  inzwischen vielleicht etwas beschnuppert; ein Angebot liegt bereits vor Ihnen. Der Grundstein zu einer wunderbaren Dienstleister-Kunden-Beziehung ist hoffentlich gelegt. Wenn beide Parteien zum Gelingen beitragen, kann eigentlich nichts mehr passieren.
Wie geht es nach dem Angebot weiter?
Sobald Sie das Angebot des Lektors bestätigen (manchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/10/blog7.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-767" title="blog7" src="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/10/blog7.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a></p>
<p>Die Lektorin oder der Lektor Ihrer Wahl und Sie haben einander <a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/29/dann-klappt%E2%80%99s-auch-mit-dem-lektorat/#more-726"> inzwischen</a> vielleicht etwas beschnuppert; ein Angebot liegt bereits vor Ihnen. Der Grundstein zu einer wunderbaren Dienstleister-Kunden-Beziehung ist hoffentlich gelegt. Wenn beide Parteien zum Gelingen beitragen, kann eigentlich nichts mehr passieren.</p>
<p><strong>Wie geht es nach dem Angebot weiter?</strong><br />
<span id="more-206"></span>Sobald Sie das Angebot des Lektors bestätigen (manchen genügt eine mündliche Zusage, andere bitten um eine kurze E-Mail oder ein Fax), kann er loslegen. Obacht! Hier droht eine Falle! Es kommt viel zu häufig vor (gerade, wenn es um eilige Projekte und hastige Abwicklungen geht), dass Kunden denken, die Arbeit habe längst begonnen, einfach weil sie keinen Einspruch gegen das vorliegende Angebot erhoben hatten. Aber: Ohne Auftragsbestätigung kein Auftrag. Bitte gehen Sie sicher, dass beiden Parteien klar ist, dass der Auftrag erteilt wurde (der Profilektor wird das auch sicherstellen, aber wenn sich beide Seiten bemühen, kann gar nichts schiefgehen &#8211; doppelt gemoppelt &#8230;).</p>
<p>Bei sehr kleinen Textumfängen (zum Beispiel beim Lektorat einer Werbeanzeige) überspringt der Lektor vielleicht die Angebots- und Verhandlungsphase. Dann ist es üblich, dass er nach der telefonischen Absprache (&#8220;Was soll bis wann gelesen werden, worauf ist besonders zu achten&#8221;) zumindest eine kleine Auftragsbestätigung per E-Mail verschickt.</p>
<p>Das alles dient eben diesem einen simplen Zweck: dem Signal &#8220;Der Auftrag wurde erteilt, es kann losgehen&#8221;.</p>
<p><strong>Alte oder neue deutsche Rechtschreibung oder gar die neueste?</strong></p>
<p>Es gab die Reform der Rechtschreibreform, vorher und nachher viel hitzigen Streit, es gab  Unsicherheiten und dann noch viel mehr Unsicherheiten, und seit dem 1. August 2006 gibt es sozusagen die neueste neue Rechtschreibung, die eher eine neue alte ist &#8230; Verwirrend, nicht wahr? Viele Wörter und Ausdrücke sind mittlerweile in mehr als nur einer Variante erlaubt. Was ist, wenn Ihr Lektor ausgerechnet die Schreibungen wählt, die Sie gar nicht mögen?</p>
<p>Ich plaudere für Sie mal aus dem Nähkästchen, aus meinem ganz persönlichen Orthografie-Alltag: Ich mache es mir und meinen Kunden gerne leicht und rege normalerweise an, die Empfehlungen der Duden-Redaktion zu übernehmen. Im Duden der neuesten (also der 24.) Ausgabe sind nämlich jeweils die Varianten, auf die sich eine Menge kluger Köpfe geeinigt haben, markiert. Dem muss man nicht folgen &#8211; aber man kann, und das ist sinnvoll. Wenn ein Kunde gar nichts mit der Zusammenschreibung von &#8220;sodass&#8221; und &#8220;sogenannt&#8221; anfangen kann, dann besprechen wir das eben (&#8220;so dass&#8221; und &#8220;so genannt&#8221; sind ja auch erlaubt) und halten die Ergebnisse auf einer individuellen Schreibweisenliste fest. Hauptsache regelkonform.</p>
<p>Mein Plädoyer: Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, das machen Experten schon seit Jahrzehnten für Sie; vertrauen Sie dem Rat Ihres Lektors und begegnen Sie der Rechtschreibung möglichst leidenschaftslos. (Wenn auch nicht desinteressiert! ;-) )</p>
<p><strong>“Hilfe, ich weiß nicht, was mein Lektor mit meinem Text gemacht hat!”</strong></p>
<p>Das wäre ja mein Albtraum: Ich vertraue jemandem eine Datei mit einem Text an, der mir am Herzen liegt &#8211; und dann sehe ich, das Geschriebene hat sich stark verändert, aber ich kann die fremden Eingriffe gar nicht genau benennen.</p>
<p>Das ist so auch gar nicht üblich (es sei denn, dieses Vorgehen wurde explizit ausgemacht). Wenn der Lektor einen Papierausdruck bearbeitet, sind die Eingriffe natürlich unübersehbar: handschriftliche Vermerke auf den Blättern.  Aber auch die Textverarbeitungsprogramme haben sogenannte &#8220;Track Change Modes&#8221; (ich nenne das den &#8220;Änderungen verfolgen&#8221;-Modus; das ist vielleicht nicht der offizielle Ausdruck, aber ich kann mich damit ganz gut verständigen). Selbst in PDFs können mit der entsprechenden Software sichtbare Eingriffe vorgenommen werden.</p>
<p>Übrigens: Auch diese Details gehören ins Angebot &#8211; zumindest schadet es nicht, wenn Sie vor Beauftragung nachfragen, wie und ob der Lektor seine Eingriffe sichtbar macht.</p>
<p>Wenn Eingriffe nachvollziehbar sind, können sie bei Missfallen natürlich auch wieder rückgängig gemacht werden (das ist ja der Witz daran). Dazu im nächsten Abschnitt ein paar eindringliche Worte.</p>
<p><strong>“Wieso soll ich mit meinem Lektor reden? Der hat dazu doch gar keine Zeit, der soll für mich arbeiten!”</strong></p>
<p>Der Lektor ist nicht Ihr Schulmeister, kein Kontrolleur; er sucht nicht nach Ihren Fehlern, um zu beweisen, dass er etwas besser kann als Sie. Nein. Er bildet mit Ihnen ein Team, um gemeinsam mit Ihnen das Beste aus Ihren Texten zu holen. Und er möchte, dass Sie hinter Ihrem Text stehen können, dass es keine fremden Worte sind, die er Ihnen versehentlich in den Mund schiebt. Außerdem soll der Text auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sein. Ich denke, Sie ahnen. worauf ich hinauswill: Wenn der Lektor kein Gedankenleser ist, dann braucht er ein bisschen Input. Und Absprache. Das trifft auf Belletristiklektoren ebenso zu wie auf Werbelektoren. Je eingespielter Sie als Team werden, desto weniger Rücksprache wird nötig sein.</p>
<p>Übrigens: Ihr Lektor hat sich bei den Eingriffen in Ihren Text etwas gedacht. Klar, Sie <em>haben</em> die Möglichkeit, Änderungen wieder rückgängig zu machen (s.o.). Aber gehen Sie mit dieser Möglichkeit nicht leichtfertig um &#8211; vielleicht haben Sie nur nicht auf den ersten Blick erkannt, was gegen den <a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/16/wirtschaftssprech/">&#8220;beschleunigten Fortgang einer Reduzierung&#8221;</a> oder die <a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/02/neulich-im-werbelektorat/">&#8220;Augenwimper&#8221;</a> spricht. Vielleicht hat Ihr Lektor den Sinn eines Ursprungssatzes missverstanden &#8211; dann reden Sie drüber. Dem Text hilft es!</p>
<p><strong>Das abschließende Korrektorat</strong></p>
<p>Sie erinnern sich? &#8220;Lektorate sind keine Korrektorate&#8221; hieß es gestern. Ein lektorierter Text kann noch Tippfehler enthalten &#8211; sogar neue, die bei Änderungen überhaupt erst entstanden sind. Je umfangreicher der Text, desto wahrscheinlicher ist das. Ihr Lektor wird sich selbstverständlich bemühen, die Fehlermenge möglichst gering zu halten. Aber gerade lange Text, die in Druck gehen sollen, müssen unbedingt noch Korrektur gelesen werden! Ich erlaube mir, des Nachdrucks wegen extra noch ein zweites Ausrufezeichen zu setzen: !</p>
<p>Manche Lektoren bieten an, das abschließende Korrektorat selbst zu übernehmen. Andere werden Ihnen helfen, den geeigneten Korrektor zu finden. Planen Sie die Zeit und die Kosten unbedingt mit ein.</p>
<p><strong>Sind (kostenlose) Probelektorate üblich?</strong></p>
<p>Ist sie das, die Gretchenfrage? Naja, unter erwachsenen Menschen können wir ja offen miteinander reden: Verständlich, dass Sie wissen möchten, ob der Lektor Ihrer Wahl überhaupt fähig ist. Ja, es gibt schwarze Schafe in der Branche, und ja, mit denen möchten Sie nicht in Berührung kommen. Aber es gibt auch Restaurants, die schlechtes Essen servieren &#8211; trotzdem verlangt niemand erstmal ein kostenloses Probeessen.</p>
<p>Wenn Ihr Auftragsvolumen sehr umfangreich ist und der Lektor das Projekt sehr spannend findet, wird er vielleicht ein oder zwei Seiten umsonst für Sie lektorieren. Vielleicht! Wenn jemand allerdings sogar bereit ist, gleich ein ganzes Kapitel gratis zu bearbeiten, dann würde er auf mich entweder sehr verzweifelt wirken (was Mitleid in mir auslösen, aber mir nicht gerade Vertrauen schenken würde) oder sehr branchenfremd.</p>
<p>Natürlich ist überhaupt nichts gegen bezahlte Probelektorate einzuwenden. Aber selbst dieser Schritt kann oft übersprungen werden, wenn eine hochkarätige Referenzenliste zeigt, dass Ihr Gegenüber vom Fach ist.</p>
<p><em>Noch Fragen? Wie praktisch, dass ein Blog interaktiv ist &#8211; und hier lauter Lektor/-innen gerne auf Zweifel, Einwände und Unklarheiten antworten werden!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dann klappt’s auch mit dem Lektorat!</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/10/29/dann-klappt%e2%80%99s-auch-mit-dem-lektorat/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Lektoratsprofi]]></category>
		<category><![CDATA[Lektoren gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in die Qualität seiner Texte investiert, der wird den Lektoratsprofi am entsprechend hochwertigen Ergebnis erkennen &#8211; und damit gegebenenfalls viel Zeit und Geld sparen.
Wenn Sie ein paar Warnsignale beachten und ein Auge für Qualitätsmerkmale entwickeln, dürfen Sie künftig getrost auf den Lektor oder die Lektorin Ihres Vertrauens bauen. Lassen Sie sich von schwarzen Schafen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/10/blog2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-733" title="blog2" src="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/10/blog2.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a>Wer in die Qualität seiner Texte investiert, der wird den Lektoratsprofi am entsprechend hochwertigen Ergebnis erkennen &#8211; und damit <a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/14/geld-sparen-mit-professionellen-textern/">gegebenenfalls viel Zeit und Geld sparen.</a></p>
<p>Wenn Sie ein paar Warnsignale beachten und ein Auge für Qualitätsmerkmale entwickeln, dürfen Sie künftig getrost auf den Lektor oder die Lektorin Ihres Vertrauens bauen. Lassen Sie sich von schwarzen Schafen und zweifelhaften Schnäppchen &#8211; bei denen Sie mit großer Sicherheit früher oder später sowieso draufzahlen würden &#8211; gar nicht erst beirren!</p>
<p>Wie kommen Sie an ein qualitativ hochwertiges Lektorat? Wie sollte ein Angebot aussehen? Wie gestaltet sich im Optimalfall die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Dienstleister? Welche Preise sind realistisch? Sind Probelektorate üblich? Erste Antworten darauf möchte dieser Beitrag geben. <span id="more-196"></span></p>
<p><strong>Profis finden</strong><br />
Ist gerade keine Empfehlung zur Hand? Macht nichts: Fündig werden Sie auf der Website des <a href="http://www.vfll.de/pages/lektorenfinden/lektorenfinden_start.php?m=5">Verbands freier Lektorinnen und Lektoren</a>, bei<a href="http://www.lektorat.de/"> Lektorat.de</a> oder in der<a href="http://www.texttreff.de/fachfrauen.php"> Fachfrauendatenbank des Texttreffs.</a></p>
<p><strong>Lektorate sind keine Korrektorate!</strong><br />
Bitte machen Sie sich vor der Beauftragung klar, welche Art der Dienstleistung Sie überhaupt brauchen: Reine Korrektorate beseitigen &#8211; vereinfachend gesagt &#8211; Rechtschreib-, Grammatik- und Typografiefehler. Beim Lektorat werden darüber hinaus auch Formulierungen kritisch geprüft; es wird am Stil geschliffen und auf Sinnhaftigkeit gelesen. Sie dürfen Ihren Lektoratsprofi sogar darum bitten, Ihren Text passender auf Ihre Zielgruppe zuzuschneiden. Ja, auch das kann zum Lektorat gehören, sollte aber explizit vor der Beauftragung ausgemacht werden. (Ein richtig guter Lektor wird wahrscheinlich selbst darauf zu sprechen kommen.)<br />
Wenn Sie unsicher sind, was Sie brauchen, dann fragen Sie den Profi einfach. Er wird Sie gerne beraten.<br />
Hand aufs Herz: Wenn Sie sich ein Korrektorat wünschen, der Ursprungstext aber vor Passiv- und Schachtelsatzkonstruktionen sowie merkwürdigen Metaphern wimmelt, dann werden ihn korrekt gesetzte Kommas nicht retten können. Glauben Sie dem Profi das ruhig.</p>
<p><strong>Fachlektorate</strong><br />
Haben Sie einen Text zu bearbeiten, der sich an ein Fachpublikum der Molekularbiologie oder Teilchenphysik richtet? Dann sollten Sie nur spezialisierte Lektoren an Ihr Werk lassen. Die gibt es, und sie sind ebenfalls in den entsprechenden Datenbanken zu finden. Und jedem Anbieter, der eifrig versichert, er habe zwar bislang null Ahnung, aber werde sich schon einlesen, sollten Sie ruhig ein bisschen misstrauisch gegenüberstehen.</p>
<p><strong>Ohne geht&#8217;s nicht: Der Text zur Ansicht</strong><br />
Der Lektor wird einen Blick auf Ihren Text werfen müssen, bevor er Ihnen Aufwand und Kosten nennen kann. Mit Ankündigungen wie &#8220;Es sind etwa 20 Din-A-4-Seiten, viel Text, wenig Bilder&#8221; kann er nichts anfangen. Das ist etwa so, als ob Sie einen Maler fragen, ob er Ihnen eine Mauer streicht &#8211; der will sie selbst ausmessen, bevor er einen Kostenvoranschlag machen kann.<br />
Es sind sensible Daten? Dann bitten Sie um eine Vertraulichkeitsvereinbarung oder schwärzen Sie die heiklen Passagen. Der Text ist noch nicht fertig? Auch Fragmente helfen, einen ersten Eindruck zu vermitteln.</p>
<p><strong>Das Angebot</strong><br />
Der Lektor wird Ihnen zunächst ein Angebot machen. Gleichgültig, ob per E-Mail, per Fax oder Post: ein paar Details sollten enthalten sein. Schon allein, damit beide Seiten &#8211; Kunde und Dienstleister &#8211; von Anfang an wissen, woran sie sind. (Übrigens sind auch mündliche Absprachen bindend, aber vereinfachen den Ablauf nicht gerade.)</p>
<ul>
<li>Leistungsbeschreibung: Mir persönlich wäre &#8220;Lektorat&#8221; als Beschreibung viel zu wenig &#8211; ich würde mehr wissen wollen: Welche Überprüfungen umfasst die Arbeit? Werden auch Fußnoten und Bibliografien abgeglichen und ebenso das Inhaltsverzeichnis mit den Seitenzahlen? Wird der Lektor auch ein Auge auf Fehler haben, die der Setzer gemacht hat (die also nicht unbedingt textspezifisch sind)? Wird er auf Papier oder in der Datei korrigieren? Die Liste lässt sich natürlich noch fortsetzen. Was Ihnen wichtig ist, sollte im Angebot enthalten sein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Preis: Wenn der Lektor nach Zeit abrechnet, kann er Ihnen eine &#8220;von/bis&#8221;-Angabe machen (&#8220;voraussichtlicher Aufwand 5 bis 8 Stunden à 45 Euro&#8221; oder ähnlich). Wenn ein Festpreis ausgemacht wurde, gehört der natürlich auch schriftlich fixiert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lieferfrist: Wurde schriftlich festgehalten, wann die Überarbeitung spätestens wieder bei Ihnen sein soll? Bitte denken Sie dran: Ihr Lektor ist zwischenzeitlich eventuell auf Ihre Mitarbeit angewiesen (vielleicht braucht er Informationen von Ihnen, um inhaltliche Schwachpunkte zu reparieren, oder Sie hatten ihm zunächst noch nicht das komplette korrekturfähige Dokument zur Verfügung gestellt). Es sollte sich eigentlich von selbst verstehen, wird aber in der Praxis trotzdem häufig ignoriert &#8211; Lieferfristen lassen sich nur einhalten, wenn die Kommunikation zwischen Auftraggeber und -nehmer sowie der Austausch von Daten reibungslos funktioniert.</li>
</ul>
<p><strong>Ein Warnsignal: Der Preis</strong><br />
Ich möchte hier kein Klischee à la &#8220;Was nichts kostet, ist auch nichts wert&#8221; bedienen. Und vielleicht ist es sogar möglich, dass Sie auf Ausbeuter-Plattformen wie MyHammer.de zufällig ein Naturtalent finden, das sich seiner Fähigkeiten gar nicht bewusst ist, und deshalb bedauerlicherweise zum Winziglohn schuftet. Wenn Ihre Frustrationsschwelle sehr hoch ist, probieren Sie das ruhig aus. Wenn Sie Qualität suchen, lassen Sie es lieber.<br />
Ein paar Hausnummern: Für unter 25 Euro in der Stunde kann kein selbstständiger Mensch in Deutschland betriebswirtschaftlich sinnvoll arbeiten. Eher sind Nettopreise ab 40 Euro üblich; Honorare richten sich natürlich auch nach Erfahrung, Ausbildung und Standort. Lektoren, die auf Fachgebiete und -sprache spezialisiert sind, verlangen auch mal das Doppelte.</p>
<p><strong>Es gibt noch vieles zu klären:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">Wie geht es nach dem Angebot weiter?</a></li>
<li><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">Alte oder neue deutsche Rechtschreibung oder gar die neueste?</a></li>
<li><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">&#8220;Hilfe, ich weiß nicht, was mein Lektor mit meinem Text gemacht hat!&#8221;</a></li>
<li><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">Wie sieht es aus mit Probelektoraten &#8211; sind die üblich?</a></li>
<li><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">&#8220;Wieso soll ich mit meinem Lektor reden? Der hat dazu doch gar keine Zeit, der soll für mich arbeiten!&#8221;</a></li>
<li><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">Das abschließende Korrektorat</a></li>
</ul>
<p><a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">&#8230; auch diese Themen sollen nicht unbehandelt bleiben.</a></p>
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		<item>
		<title>Wie viele Fehler passen in 64 Zeichen?</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/10/20/wie-viele-fehler-passen-in-64-zeichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 14:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clairegrube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claims und Slogans]]></category>
		<category><![CDATA[Goldwaage]]></category>
		<category><![CDATA[Marketinginstrument: Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Tatort: Stadt in Westfalen, etwa 110.000 Einwohner. Beste Citylage (Fußgängerzone).
Mutmaßlicher Täter: Alteingesessener Familienbetrieb; Anbieter von hochpreisiger Ware.
Corpus Delicti: Ladenschild.
Groß prangt auf diesem Schild:
*NAME DES GESCHÄFTS*
Darunter:
&#8220;Geschäft für Übergrößen und &#8211; Längen.
Bis Größe&#8230;.XXXL.&#8221;
Als Lektorin hätte ich hier ganze sieben (sieben!) Mal eingegriffen:
- Der Bindestrich hat die falsche Länge.
- Hinter den Bindestrich gehört kein Leerzeichen.
- &#8220;Längen&#8221; gehört nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatort: Stadt in Westfalen, etwa 110.000 Einwohner. Beste Citylage (Fußgängerzone).</p>
<p>Mutmaßlicher Täter: Alteingesessener Familienbetrieb; Anbieter von hochpreisiger Ware.</p>
<p>Corpus Delicti: Ladenschild.</p>
<div id="attachment_529" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/10/auge_kleiner1.jpg"><img class="size-full wp-image-529" title="auge_kleiner1" src="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2008/10/auge_kleiner1.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Gerd Altmann, pixelio.de</p></div>
<p>Groß prangt auf diesem Schild:</p>
<p>*NAME DES GESCHÄFTS*</p>
<p>Darunter:</p>
<p>&#8220;Geschäft für Übergrößen und &#8211; Längen.<br />
Bis Größe&#8230;.XXXL.&#8221;</p>
<p>Als Lektorin hätte ich hier ganze sieben (sieben!) Mal eingegriffen:</p>
<p>- Der Bindestrich hat die falsche Länge.</p>
<p>- Hinter den Bindestrich gehört kein Leerzeichen.</p>
<p>- &#8220;Längen&#8221; gehört nicht großgeschrieben.</p>
<p>- Die Dopplung des Wortes &#8220;Größe&#8221; (&#8220;Übergröße&#8221;/&#8221;Größe&#8221;) hätte sich umgehen lassen.</p>
<p>- Wenn man schon auf die <a href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/14/tod-den-drei-punkten/">drei Punkte</a> Himmelherrgottsakrament nicht verzichten will, dann genügen drei nun wirklich &#8211; vier sind <strong>wirklich </strong>zu viel!</p>
<p>- Vor die drei Punkte müsste ein Leerzeichen eingefügt werden.</p>
<p>- Hinter die drei Punkte gehört auch ein Leerzeichen.</p>
<p>Wer noch einen Fehler findet, der darf ihn behalten!</p>
<p>Und da sage man mir noch mal, ein kurzer Text müsse doch nicht professionell Korrektur gelesen werden. Haha!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nix zu lachen?</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2008/10/14/nix-zu-lachen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tinkerbell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Lektor]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[lektorieren]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorin]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann schauen Sie doch mal einer Belletristik-Lektorin über die Schulter.
Mein Liebling:
Ihre Hose war eine so harte Zwangsläufigkeit geworden wie nach seiner letzten Wunde Knuts Tod.
Ist das jetzt noch Kunst oder doch schon Krankenhaus? ;-)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann schauen Sie doch mal einer Belletristik-Lektorin über die Schulter.</p>
<p>Mein Liebling:</p>
<blockquote><p>Ihre Hose war eine so harte Zwangsläufigkeit geworden wie nach seiner letzten Wunde Knuts Tod.</p></blockquote>
<p>Ist das jetzt noch Kunst oder doch schon Krankenhaus? ;-)</p>
]]></content:encoded>
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