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Tag-Archiv 'Textkatastrophe'

Textklau vom Bayern-Boss

Ach herrje, Sachen gibts, die sind an Peinlichkeit ja kaum noch zu überbieten. Ich mein, es war ja schon eine echte Zumutung, was Karl-Heinz Rummenigge als Dankesgedicht an Franz Beckenbauer bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern Ende November zum Besten gab, hier auf Youtube dokumentiert:

Aber nun stellt sich auch noch heraus, dass er dieses Gedicht [...]

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Die Gefahr bekannter Wendungen

Einen neuen Claim zu erfinden ist schwer. Am liebsten möchten Agenturen natürlich den einzigen Satz erfinden, der in den Köpfen bleibt und Jahrzehnte später noch zum allgemeinen Sprachgut gehört. Oder sie nehmen einfach einen, den schon jeder so oder ähnlich kennt, und hoffen, dass künftig alle Leute dabei eher an Wurstsemmel, Sonnencreme oder eben Kaffee [...]

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Und ich dachte, das Blut wallt erst zu Ostern.
Diese Anzeige muss schon länger erfolgreich sein, wie eine kurze Netzrecherche ergab. (Man bemerke: Es gibt inzwischen frisches Gebäck!)

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Weitergedacht: Wann ist ein Text tot?

Eben fragte eine Kollegin mich: Ist ein Text, der verschlimmbessert wurde, schon tot oder nur verstümmelt?
Eine gute Frage, finde ich.
Meines Erachtens ist ein Text, der mal gut war, aber inzwischen unter Stilblüten, Satzungetümen, unnötigen Passivkonstruktionen und Substantivierungen zusammenbricht, leblos. Weil er nicht mehr wirkt. Und ohne Wirkung ist er tot, nur noch eine Anhäufung von [...]

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Tod eines Textes

Ich trauere um einen Text.
Sein Tod kam zu früh, er war sinnlos, er macht mich wütend.
Es war ein guter Text. Es war ein noch junger Text. Woran er starb? An Missachtung, an Gedankenlosigkeit, an laienhafter Eigenmächtigkeit – an mangelnder Wertschätzung seiner Urheberin gegenüber.
Diese noch junge, brillante Komposition, von der viel zu erwarten war, sie war [...]

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