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	<title>Textguerilla! &#187; vergütung</title>
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		<title>Offener Brief eines freien Journalisten.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 10:08:57 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Preisdumping ist für Freie ein altbekanntes Problem. Haben es professionelle Werbetexter noch <em>vergleichsweise </em>leicht, sich von schreibenden Schülern, die sich mit Keyword-Texten für Linkfarmen zwei oder drei Euro dazuverdienen, abzusetzen, scheint ein Preiskrieg im Journalismus freien Kollegen ordentlich zuzusetzen, so dass viele zumindest zusätzlich als Auftragsschreiber PR-Leistungen anbieten (müssen). Eine scheinbar fehlende Verhältnismäßigkeit im Vergleich der Honorare angestellter Journalisten mit denen von Freelancern bringt letztere auf die Palme. Wenn man <a href="http://medienlese.com/2009/02/01/offener-brief-vom-neid-auf-die-festangestellten/">diesem anonymen, offenen Brief an die Medienlese</a> glauben darf, womöglich zurecht.</p>
<p>Da heißt es beispielsweise:</p>
<blockquote><p>Ich darf nie böse werden, ich darf mir nie anmerken lassen, wie sehr ich auf das Geld angewiesen bin, ich darf keine Rückmeldungen einfordern für abgelieferte Artikel oder erwarten, dass ihr mich rechtzeitig über wichtige Dinge informiert &#8211; oder von euch aus an mich denkt, wenn ihr einen Auftrag rausgebt.</p>
<p>Täte ich es doch, wäre ich meine Aufträge schnell los, denn hinter mir stehen hundert andere, die es noch nötiger haben als ich, die vielleicht noch schneller sind, noch billiger, noch entgegenkommender.</p></blockquote>
<p>Mit vereinten Kräften für eine angemessene Vergütung zu kämpfen, die doch übrigens auch im Urheberrecht verankert ist, scheint da die einzig logische Konsequenz. Vielleicht erreichen die <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/achtung-vor-der-arbeit-der-freien/">Freischreiber </a>ja eine Besserung der spitzwegschen Zustände.</p>
<p>via <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,604894,00.html">SpOn</a></p>
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