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	<title>Textguerilla! &#187; Zeitung</title>
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		<title>Die Glaubwürdigkeit von Zeitungen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 13:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeitungen sind glaubwürdig. Jedenfalls sieht das der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers so. Kein Wunder also, dass in NRW jetzt regionale Tageszeitungen in den neunten Klassen in NRW als Unterrichtsmittel eingesetzt werden. Mit dem Projekt „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen“ soll sowohl die Bildung als auch die Medien- und Lesekompetenz der Schüler gefördert werden.
Bevor die Lehrerinnen und Lehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitungen sind glaubwürdig. Jedenfalls sieht das der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers <a href="http://www.derwesten.de/wp/region/Zeitung-fuer-450-000-Schueler-id2850364.html">so</a>. Kein Wunder also, dass in NRW jetzt regionale Tageszeitungen in den neunten Klassen in NRW als Unterrichtsmittel eingesetzt werden. Mit dem Projekt „<a href="http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zeitungszeit">ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen</a>“ soll sowohl die Bildung als auch die Medien- und Lesekompetenz der Schüler gefördert werden.</p>
<p>Bevor die Lehrerinnen und Lehrer die Zeitungen als Quelle für Rechtschreib- und Grammatikfragen heranziehen, sollten sie sich jedoch die <a href="http://www.protextbewegung.de/category/aktionen/">Protext-Umfrage zur Glaubwürdigkeit von Zeitungen</a> ansehen. Diese hat gezeigt, dass <strong>die große Mehrheit der Leser die Glaubwürdigkeit der Zeitung zumindest teilweise von der Sprache abhängig macht.</strong></p>
<p>Wenn man also von der Fehlerhäufigkeit auf die Glaubwürdigkeit  schließen kann, dann werden wir im Mai wissen, wie es um die  Glaubwürdigkeit unserer Zeitungen bestellt ist:</p>
<p>Im Mai veröffentlich die Protextbewegung voraussichtlich die Ergebnisse des <a href="http://www.protextbewegung.de/05/zeitungsaktion/">Projektes „Korrektorat“</a>. Die Protextbewegung hat dafür eine ganze Woche lang die jeweils größte regionale Tageszeitung jedes Bundeslandes gelesen und auf sprachliche Fehler überprüft. Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich die Zeitungen dabei so gemacht haben.</p>
<p>(Katrin Zinoun)</p>
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		<title>Buchstabendoping und Wortbestechung</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/12/06/buchstabendoping-und-wortbestechung/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 18:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass nicht nur beim Radrennen, beim Schwimmen und beim Eisschnelllaufen gedopt und nicht nur beim Fußball bestochen wird, sondern all das auch einem Zeitungsredakteur passieren kann, erklärt Axel Hacke uns an diesem Wochenende in seiner Kolumne Das Beste aus aller Welt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass nicht nur beim Radrennen, beim Schwimmen und beim Eisschnelllaufen gedopt und nicht nur beim Fußball bestochen wird, sondern all das auch einem Zeitungsredakteur passieren kann, erklärt Axel Hacke uns an diesem Wochenende in seiner Kolumne <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/31714" target="_blank">Das Beste aus aller Welt</a>.</p>
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		<title>Preis und Wert des Journalismus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine bemerkenswerte, sehr sehr lesenswerte Rede zur Situation der deutschen Journalisten hat der freie Journalist Tom Schimmeck auf dem Mainzer MedienDisput gehalten, nachzulesen nun auf seiner Website.
Neulich zum Beispiel rief der Ressortleiter eines Magazins an, das zum Imperium von Gruner+ Jahr gehört und für das ich seit 20 Jahren schreibe. Seit zehn Jahren warte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine bemerkenswerte, sehr sehr lesenswerte <a href="http://www.schimmeck.de/Texte/mmdrede.htm">Rede zur Situation der deutschen Journalisten </a>hat der freie Journalist Tom Schimmeck auf dem Mainzer MedienDisput gehalten, nachzulesen nun auf seiner <a href="http://www.schimmeck.de">Website</a>.</p>
<blockquote><p>Neulich zum Beispiel rief der Ressortleiter eines Magazins an, das zum Imperium von Gruner+ Jahr gehört und für das ich seit 20 Jahren schreibe. Seit zehn Jahren warte ich darauf, dass die endlich mal mehr zahlen. Und was sagt der nette Herr Ressortleiter, den ich sogar mit einem Kosenamen anzusprechen pflege? „Du Tom“, sagte er, „das ist mir jetzt ein bisschen unangenehm, aber wir haben die Honorare gerade pauschal um 33 Prozent gekürzt.“</p></blockquote>
<p>Scharfzüngig und kein Blatt vor den Mund nehmend analysiert Schimmeck aber nicht nur das Dilemma der freien Journalisten, sondern auch das der festangestellten in den großen Medienhäusern, die tagtäglich befürchten müssen, wegrationalisiert zu werden. Auch wenn ab und an ein fast schon verzweifelt wirkender Hoffnungsschimmer in seiner Rede auftaucht –</p>
<blockquote><p>Trotzdem bleibt Qualität ein Kaufkriterium. Oder, schlichter gesagt: Nur Mist werden sie auf Dauer nicht los. Trauen sie sich. Lassen sie die vielen guten Journalisten viele gute Sachen machen. Nicht nur „Dogs“ und „Adel aktuell“.</p></blockquote>
<p>– das Fazit am Ende des Tages lautet bei Schimmeck:</p>
<blockquote><p>Müde im ICE von Mainz gen Norden. Ein langer Tag Mediendisput im ZDF. Übermächtig das Gefühl, gegen Windmühlen angeritten zu sein. Zuviel Kaffee getrunken zu haben. Alles beredet und nichts geändert zu haben.</p></blockquote>
<p>Mit Dank an <a href="www.jutta-bissinger.vpweb.de ">Jutta Bissinger</a> via <a href="http://texttreff.de">Texttreff</a></p>
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		<title>Der Tippfehler des Jahres</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 17:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man ist ja viel gewohnt als Zeitungs-Korrekteuse. Aber dieser Tippfehler bekommt von mir sofort und ohne Zögern den Titel „Tippfehler des Jahres“.
Anklicken und staunen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man ist ja viel gewohnt als <a title="Protextbewegung_Zeitungsaktion" href="http://www.protextbewegung.de/05/zeitungsaktion/" target="_blank">Zeitungs-Korrekteuse</a>. Aber dieser Tippfehler bekommt von mir sofort und ohne Zögern den Titel „<a title="Tippfehler des Jahres" href="http://probablybadnews.com/2009/08/22/funny-news-headlines-silly-might-be-an-understatement/" target="_blank">Tippfehler des Jahres</a>“.</p>
<p>Anklicken und staunen!</p>
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		<title>Das Deutschheft</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kennt ihr die Bundesstraße, die von Halbstark über Halbseiden, Halbherzig, Halbwissen, Halbnackt nach Halbvoll führt? Seid ihr schon einmal von Tunichtgut über Taugenichts nach Störenfried gefahren? Schon mal in Meer, Mär und Mehr gebadet? Wisst ihr, wie Bastian Sick aussieht? Oder warum der 1. August schon immer ein wichtiger Tag für die deutsche Sprache war? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1852" title="SZ Magazin" src="http://www.textguerilla.de/wp-content/uploads/2009/07/200930.jpg" alt="SZ Magazin" width="223" height="285" />Kennt ihr die Bundesstraße, die von Halbstark über Halbseiden, Halbherzig, Halbwissen, Halbnackt nach Halbvoll führt? Seid ihr schon einmal von Tunichtgut über Taugenichts nach Störenfried gefahren? Schon mal in Meer, Mär und Mehr gebadet? Wisst ihr, wie Bastian Sick aussieht? Oder warum der 1. August schon immer ein wichtiger Tag für die deutsche Sprache war? Schon gehört, dass englische Zeitungen ein neues Verb erfunden haben, das &#8220;to merkel&#8221; heißt? Dass es 4 Millionen erwachsene Analphabeten in Deutschland gibt? Dass Blutsgeschwister, Sisi Wasabi, Haltbar Murkudis und JustMariot alles Modelabels aus Deutschland sind?</p>
<p>Meine Leseempfehlung fürs Wochenende: Das heutige <a href="http://sz-magazin.de">SZ-MAGAZIN</a>. Ein Themenheft über deutsche Sprache, das wichtigste Werkzeug, das wir Textarbeiter haben. Geht zwar online auch, das Lesen, aber dann entgehen euch die amüsanten Wortkartografien von Christoph Niemann. Also: Ab an den Kiosk!</p>
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		<title>Michael Jacksons Vater geht erstmal aus &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:22:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schaurig-schönes Fundstück aus &#8220;Michael Jacksons Testament: Die späte Rache am Vater&#8221; auf Stern.de:
&#8220;Der Streit ums Erbe des verstorbenen Popstars bringt neue Einblicke in ein kompliziertes Finanzkonglomerat. Es sieht so aus, als würde Vater Joe ausgehen.&#8221;

Gerade wurde es dann doch korrigiert &#8230;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaurig-schönes Fundstück aus <a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Michael-Jacksons-Testament-Die-Rache-Vater/705052.html#rss=all">&#8220;Michael Jacksons Testament: Die späte Rache am Vater&#8221;</a> auf Stern.de:</p>
<blockquote><p><span class="strong">&#8220;Der Streit ums Erbe des verstorbenen Popstars bringt neue Einblicke in ein kompliziertes Finanzkonglomerat. Es sieht so aus, als würde Vater Joe ausgehen.&#8221;<br />
</span></p></blockquote>
<p>Gerade wurde es dann doch korrigiert &#8230;</p>
<p><a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Michael-Jacksons-Testament-Die-Rache-Vater/705052.html#rss=all"></a></p>
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		<title>Die gute alte Tante Zeitung</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/06/24/die-gute-alte-tante-zeitung/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 10:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Leben ohne Zeitung sei für ihn nicht vorstellbar, äußerte Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zum Auftakt des Medienforums NRW.
Auch Benjamin von Stuckrad-Barre schlug kürzlich eine Bresche für die Zeitung.
Die Tageszeitung, die aus Papier, sollte an ihrem Nachteil gegenüber dem Internet die Vorzüge erkennen: Redaktionsschluss, verantwortliche Prüfer, mehrere Korrekturvorgänge, eine Form! Einen Anfang, einen Rand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Leben ohne Zeitung sei für ihn nicht vorstellbar, <a href="http://http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1062932/Loblied-auf-Tageszeitungen.html" target="_blank">äußerte Jürgen Rüttgers</a>, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zum Auftakt des Medienforums NRW.</p>
<p>Auch <a href="http://www.welt.de/kultur/article3927139/Eine-Liebeserklaerung-an-die-Zeitung.html" target="_blank">Benjamin von Stuckrad-Barre schlug kürzlich eine Bresche für die Zeitung</a>.</p>
<blockquote><p>Die Tageszeitung, die aus Papier, sollte an ihrem Nachteil gegenüber dem Internet die Vorzüge erkennen: Redaktionsschluss, verantwortliche Prüfer, mehrere Korrekturvorgänge, eine Form! Einen Anfang, einen Rand, ein Ende.</p></blockquote>
<p>Dies sind nur einige der Vorzüge, die Stuckrad-Barre bei der Printzeitung erkennt, wie er in einem <a href="http://www.welt.de/kultur/article3927139/Eine-Liebeserklaerung-an-die-Zeitung.html" target="_blank">Artikel auf welt.de</a> schreibt.</p>
<p>Und Rüttgers betonte, dass die Tageszeitung das glaubwürdigste Medium sei. All dies ist natürlich Balsam für die geschundenen Seelen der Zeitungsmacher, die sich vor lauter Zeitungskrise gar nicht mehr auf die Vorzüge der Zeitungen aus Papier besinnen können.</p>
<p>Aber die Vorzüge der Tagespresse, Glaubwürdigkeit, Korrektheit der Fakten und der Sprache etc., sind keine Selbstverständlichkeit. In Zeiten der Krise geraten sie allerdings häufig ins Hintertreffen.</p>
<p>Deswegen setzt die Protextbewegung sich für die s<a href="http://www.protextbewegung.de/05/zeitungsaktion/" target="_blank">prachliche Qualität in der Tagespresse </a>ein. In einer Umfrage möchten wir herausfinden, wie die Qualität von den Lesern selbst beurteilt wird. Nehmen Sie sich doch einen Moment Zeit und beantworten unsere Fragen. <a title="Umfrage zur Qualität von Zeitungen" href="http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=CPGlmWKvqJfEO8s75v16Jw_3d_3d" target="_blank">Hier geht es zur Umfrage &#8230;</a></p>
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		</item>
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		<title>Texte: billig, billiger, am billigsten</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/05/08/texte-billig-billiger-am-billigsten/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 07:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna Dürr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geniale Idee des &#8220;Nordkuriers&#8221; aus dem östlichen Meck-Pomm und Brandenburg: Alle Textaufgaben sollen jetzt a la &#8220;My Hammer&#8221; an den Anbieter mit dem geringsten Honorar vergeben werden.
Was soll dabei herauskommen? Entweder übernehmen (anderweitig versicherte) Rentner, Studenten oder Hausfrauen den Job, um sich ein kleines Zubrot zu verdienen. Oder Textprofis verdingen sich für einen Hungerlohn. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geniale Idee des &#8220;Nordkuriers&#8221; aus dem östlichen Meck-Pomm und Brandenburg: Alle Textaufgaben sollen jetzt a la &#8220;My Hammer&#8221; an den Anbieter mit dem geringsten Honorar vergeben werden.</p>
<p>Was soll dabei herauskommen? Entweder übernehmen (anderweitig versicherte) Rentner, Studenten oder Hausfrauen den Job, um sich ein kleines Zubrot zu verdienen. Oder Textprofis verdingen sich für einen Hungerlohn. Das heißt, sie müssen an der Zeit für Recherche, Formulieren und Korrigieren sparen. So oder so wird die Qualität und die Glaubwürdigkeit des &#8220;Nordkuriers&#8221; leiden.</p>
<p>Schön, dass unter der <a title="turi2: Nordkurier startet Onlinebörse für Textaufträge" href="http://turi-2.blog.de/2009/05/08/heute2-nordkurier-laesst-freie-journalisten-online-jobboerse-auftraege-bieten-6079428/" target="_blank">Meldung bei turi2</a> die ZEIT direkt mit einer Anzeige dagegen hält: &#8220;Erfolg durch hohe Qualität!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Umfrage zur Qualität von Tageszeitungen</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/04/30/umfrage-zur-qualitat-von-tageszeitungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 09:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Protextbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort hinzufügen]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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		<description><![CDATA[Passend zu den Thesen, die die europäischen Chefredakteure diskutiert haben und zum Loblied von Herrn Praschl auf die Zeitung, hier die ultimative Umfrage für alle mehr oder weniger regelmäßigen Zeitungsleser: Umfrage zur Qualität von Tageszeitungen in Deutschland.
Bitte mitmachen und weiterleiten an Freunde, Bekannte, Verwandte.
Die Textguerilla und die Protextbewegung sagen DANKE.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu den Thesen, die die<a href="“Medienjahr 2009 - Krise oder Chance”"> europäischen Chefredakteure</a><a href="http://www.textguerilla.de/2009/04/28/qualitat-von-zeitungen-wichtiger-als-umfang/"> </a>diskutiert haben und zum <a href="http://www.textguerilla.de/2009/04/27/loblied-auf-die-zeitung/">Loblied von Herrn Praschl</a> auf die Zeitung, hier die ultimative Umfrage für alle mehr oder weniger regelmäßigen Zeitungsleser: <a href="http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=CPGlmWKvqJfEO8s75v16Jw_3d_3d">Umfrage zur Qualität von Tageszeitungen in Deutschland</a>.</p>
<p>Bitte mitmachen und weiterleiten an Freunde, Bekannte, Verwandte.</p>
<p>Die Textguerilla und die <a href="http://protextbewegung.de">Protextbewegung </a>sagen DANKE.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Qualität von Zeitungen wichtiger als Umfang</title>
		<link>http://www.textguerilla.de/2009/04/28/qualitat-von-zeitungen-wichtiger-als-umfang/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 16:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[presse]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn schon sparen, dann bitte nicht bei der Qualität: Auf diesen Grundsatz konnten sich die Chefredakteure wichtiger Zeitungen einigen, die am zweiten Tag beim &#8220;European Newspaper Congresss&#8221; in Wien über das &#8220;Medienjahr 2009 &#8211; Krise oder Chance&#8221; diskutierten.
Wobei Peter Stefan Herbst von der &#8220;Saarbrücker Zeitung&#8221; von vornherein relativierte: Was Verleger und Journalisten derzeit erlebten, sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schon sparen, dann bitte nicht bei der Qualität: Auf diesen Grundsatz konnten sich die Chefredakteure wichtiger Zeitungen einigen, die am zweiten Tag beim &#8220;European Newspaper Congresss&#8221; in Wien über das &#8220;Medienjahr 2009 &#8211; Krise oder Chance&#8221; diskutierten.</p>
<p>Wobei Peter Stefan Herbst von der &#8220;Saarbrücker Zeitung&#8221; von vornherein relativierte: Was Verleger und Journalisten derzeit erlebten, sei keine Katastrophe, sondern eine Krise, und das ganze Leben bestehe aus Krisen. Uwe Vorkötter legte sogar eins drauf: Seine &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221; sei gegenüber dem Krisenjahr 2001 geradezu in einem &#8220;ausgesprochen komfortablen Zustand&#8221;, weil die Eigentümerverhältnisse stimmen und die Zeitung gründliche reformiert worden sei.<span id="more-1574"></span></p>
<p>Was aber konkret tun, um am Ende der schwierigen Phase gut auszusteigen, fragte die Diskussionsleiterin Bascha Mika von der Berliner &#8220;taz&#8221;. Kurzfristig die Kosten runterfahren, aber nicht die Qualität, riet Herbst und war damit eines Sinnes mit Matthias Geering von der &#8220;Basler Zeitung&#8221;. &#8220;Wir müssen den Abo-Preis bei unseren Kunden rechtfertigen&#8221;, sagte Herbst. Vorkötter nahm in dem Zusammenhang auch das Wort &#8220;Synergien&#8221; in den Mund, obwohl es für Journalisten nicht sympathisch klinge: &#8220;Auf Gebieten, auf denen wir nicht Konkurrenten sind, können wir Partner sein&#8221;, sagte er und forderte damit Redaktionen und Verlage zu intensiverer Zusammenarbeit auf.</p>
<p>Übereinstimmung bestand auch darin, dass die Zeitungen genau prüfen müssten, was für ihre Leser unentbehrlich sei und was andererseits ohne große Einbußen kostensparend gestrichen werden könnte. Wenn Qualität gehalten werde, wären die Kunden sogar bereit, einen Preiserhöhung trotz Reduzierung der Quantität zu schlucken.</p>
<p>Auch Christian Ortner von den &#8220;Vorarlberger Nachrichten&#8221; hält wenig davon, Umfänge künstlich aufzublähen. Er arbeitete die singuläre Stellung des Vorarlberger Medienhauses heraus, das sich auf Lokal- und Regionalberichterstattung konzentriere. Auch wenn bei den Stellenmarktanzeigen 30 Prozent weggebrochen seien, gebe es keinen Grund zu Panik. &#8220;Wir haben in den guten Zeiten nicht über unsere Verhältnisse gelebt.&#8221; Das Rezept der VN sei Service zum Vorteil der Leser. Die &#8220;Überblickszeitung&#8221; sei nach wie vor ein gängiges Modell, die Menschen wollten Orientierung. Die Zeitung biete eine solche, das Internet nicht, obwohl im Internet alles zu finden sei.</p>
<p>Mehr als 500 Chefredakteure und Medienführungskräfte diskutieren seit Sonntag bei diesem größten europäischen Zeitungskongress die Zukunft ihrer Branche. Im Mittelpunkt steht die Wirtschaftskrise, die sich inzwischen vielerorts auch zu einer Medienkrise ausgewachsen hat. Bei einem Galaabend wurden am Montag die besten Zeitungsmacher Europas ausgezeichnet.</p>
<p>Quelle: Pressemeldung</p>
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